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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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1534
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1534 IM u. August 1709.

Ncutralitätövcrlczung angcthancn großeil Schimpf ernste Vorstellungen zu machen. Wenn die Antwort dcskaiserlichen Gesandten nicht darnach ausfällt, wird ein directcö Schreiben an den Kaiser selbst beschlösse», ^Antwort an den französischen Botschafter wird vertagt bis zur Zursikkunft des Deputaten von Basel-Ausschuß eröffnete wirklich dem kaiserlichen Gesandten mit allem Ernste das Satisfactionsbegehrcn, man ke»^sich aber nicht mit leeren Worten bezahlen lassen, sondern man wolle Werke haben. Der Schirm der diesesdes Rheins gelegenen Waldstädte und des Frickthals sei nur unter der Bedingung übernommen worden, ^von dort aus keine Feindseligkeiten gegen Frankreich verübt werden. Darauf antwortete der Gesandte,solle sagen, was für eine Gcuugthuung man begehre. Auf die Bemerkung, der Kaiser werde amwissen, wie ein solcher Vertragsbruch bestraft werden müsse, übernahm der Botschafter, da das Begehren »genau gestellt werde, die ganze Angelegenheit dem Kaiser zu berichten. (Alle Orte außer Frciburg.)Berichten aus Basel zieht General Mcrcy seine Truppen bei Frciburg i. B. zusammen und gcwärtigt > ^Verstärkungen, um sich dem Vernehmen nach wieder gegen die Waldstädte zu wenden. Die Gesandte» ^Basel stellen nun den Orten anhcim, die Truppen der Grcuzbesczung zu vermehren und bei dem Ma»g^ "Brod anzuordnen, daß die Contingente, wie früher auch geschehen, Früchte mit sich bringen. Diese War» ^soll beachtet werden, um nicht noch zum zweiten Mal einen solchen Einfall gewärtigen zu müssen. ^tr»Luccrn sind bezüglich der Verlegung von Truppen bereits instruirt; die übrigen am Dcfcnsional betln»Orte wollen von ihren Obrigkeiten noch Weisung einholen. Nach langer Berathung wird endlich brichdaß in allen Orten und gemeinen deutschen Vogtcicn die drei ersten Auszüge zu stündlicher Bereitschaft 'geboten, die Hochwachtcn, Feuer- und Sturmzeichen bestellt und bis auf andere Weisung unterhalten »' ^sollen; ebenso sollen aus den Defenstonalkantoncn weitere 400 Mann nach Basel gcschikt werde», »> ^Orte» sofort angezeigt wird. Der Abt von St. Gallen wiederholt seine frühere Erklärung. Die am Dcftm ^

nicht beteiligten Orte erklären, daß sie ihre Zusagen an die beiden Kronen halten und nachBünde zur Bewahrung des eidgenössischen Rufes und Ruhestandes mithelfen wollen. Gleichermassc» tp ^sich Appenzcll-Außerrhoden auö, das auch zu der Abordnung eines außerordentlichen Gesandten nachder Sache der zwei in kaiserlichen Diensten stehenden Regimenter seine nachträgliche Zustimmung gibt. Dan ^ ^wird am 3t. August dem kaiserlichen Gesandten durch den Untcrvogt über die abermalige Befürchtung ^Grenzverlczung in Folge der Truppcnausstcllung des Generals Mcrcy in Frciburg ein Memorial t»»^ ^worauf die Antwort erfolgt, diese Bcsorgniß sei durchaus unbegründet; denn die Salzburgcr und H'l^ t ^Truppen unter Mcrcy hätten in Freiburg Garnison bezogen und die Reiterei sei nach Neustadt Z»"werde wieder nach Villingen verlegt werden; übrigens werde daö Memorial noch gleichen Abends >Kurfüfstcn von Hannover cxpedirt werden. Eine neue Mahnung von Basel, die Abscndung der GrcnZ ^zu beschleunigen, wird durch Kcnntnißgabc der bisherigen Verfügungen erledigt, in Folge deren dieder einzelnen Orte bald marschbereit sein werden. Die Gesandten des AbtcS, der die AbscndungMann nach Basel angeordnet hat, berichten, die Toggcnburgcr hätten, che das Aufgebot deö Abtes sic ^eigenmächtig 25 Mann sammt den Officicrcn abmarschircn lassen; wenn diese offenbare Zuwidcrhnnt't"^den lcztcn Abschied, der alle Neuerungen verboten, nicht gcmißbilligt und abgestellt werde, so ko»m' ^weder einen Repräsentanten noch Truppen nach Basel abgehen lassen. Luccrn und Solothurnsie ihre Truppen nur dann dienen lassen, wenn die Toggcnburgcr, wie bisher, unter Leitung b" ^Führer erscheinen. Schwyz und GlaruS behalten sich hiergegen ihre Rechte vor. Auf den Bericht dcr ^Basel, daß bishin nur die Auszügcr von Zürich und Bern dort eingetroffen seien, erklären die G0»