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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Juli u. August I7N9.

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d'c Stadt Baftl dcS Einverständnisses mit dem Feinde, weil gegen den bekannten Durchbruch desselben keine^"Maßregeln getroffen worden seien. Gegen diese Anschuldigung habe Basel den richtigen Sachverhalthervorgehoben und die Erwartung ausgesprochen, daß auch Frankreich die Neutralität vollständig beobachten'verde. Darauf seien wirklich alle Pässe bcsczt und bewahrt und weitere Maßregeln getroffen worden. Dieserernste Bericht veranlaßt die Tagsazung, den Deputat Christoph Burkhardt sofort zum französischen Gesandten""eh Svlothurn abzuordnen, um demselben den Verlauf des ganzen Vorfalles umständlich darzustellen; vonTvlvthurn soll derselbe nach Basel gehen und iin Verein mit den eidgenössischen Repräsentanten dem Grafend" Bourg die nämliche Darlegung drS Sachverhalts geben, um demselben den unguten Wahn zu benehmen,cr aus allfälligcn ungleichen Berichten gefaßt haben mag.' Bezüglich der Hochwachtcn und Feuerzeichen'»eldet Bern, daß bei ihm deren Aufstellung bereits im Gange sei. Die Gesandten des Abtes ziehen an, siehätte»un vielen Jahren ohne Erfolg die eidgenössischen Orte und auch die Stadt Basel um Hilfe undangerufen; gleichwohl sei der Abt zur Erfüllung seiner eidgenössischen Obliegenheiten crbötig, ersuche"b» »och»,als angelegentlich, auch ihm bclwlfcn zu sein; denn wenn jczt die Hochwachtcn aufgestellt werdenso werde im Toggcnburg Alles wiederum in Konfusion gerathcn. Inzwischen wird die Bcrathungmehrere Sicherheit der Grenzen bis zur Ankunft der abwesenden Orte und bis zum Eintreffen der^»"ßnahmcn der einzelnen Obrigkeiten eingestellt. (Ohne Schwpz, Frciburg, Schaffhauscn und Appenzell.)Zürich thcilt ein an die XIII Orte gerichtetes Schreiben dcS Generalissimus, Kurfürst von Hannover, auS^"Mburg mit, worin er den Durchmarsch des Generals Mcrcy über das Gebiet von Basel entschuldigt,ctncn an die eidgenössischen und zugewandten Orte gerichteten Bericht dcS General Bürkli über die^rdcrlagc der Deutschen bei Otmarshcim. General Bürkli ersucht darin bei Zeiten Vorkehrungen zu treffen,der Fcind wider die unter dem Aufsehen und Schuzc der Eidgenossenschaft stehenden Waldstädtc keine^'"dseligkcit verüben könne. Dieser leztcrc Bericht wird den Orten zugcfcrtigt. Auf den Anzug, daß General"Ali bei dem Durchmarsch zugegen gewesen, melden die Gesandten von Zürich, sie hätten von Hauptmann^'gier den Bericht erhalten, daß derselbe die deutschen Truppen begleitet habe. (Alle Orte und der Abt von' Gallen, außer Schwpz, Obwalden und Frciburg.) Nachdem nun einige der abwesenden Orte wieder""gttrvffci, sind, gelangen folgende Eingaben zur Verlesung: 1. ein Memorial des kaiserlichen Gesandten vom' August, womit derselbe die vorgekommene GcbietSvcrlczung ausschließlich auf Rechnung des Obcrbcfchls-der deutschen Armee sezt und versichert, daß seine Regierung stricte Anweisung zur Beachtung des^"valitätstractatS geben werde. 2. Ein Schreiben des französischen Botschafters vom 28. August. Inwird auf die Mitwirkung dcS Generals Bürkli bei der Gcbictsvcrlczung hingewiesen und gesagt, cS"crdc Tagsazung daran gelegen sein müssen, daß der König und ganz Europa wisse, was die Eidgenossenschaft^gc» dj^ Unbildc und daS parteiische Verhalten von Basel zu Gunsten der Deutschen thun werde. 3. Die"ieigc und Entschuldigung der Stadt Frciburg über ihre Abwesenheit. Laut der nunmehr eröffneten"structioncn sind alle anwesenden Orte einig, daß für diese unerhörte GcbietSvcrlczung unter allen Umständcn^wcsscuc Gcnugthuung geleistet werden müsse. Da aber nur ein einträchtiges kräftiges Handeln aller^ ""de eine» Erfolg haben kann, wird wohlmeinend erinnert, zuerst den innen, Unfrieden und die Zwietracht^"tigen, »m sodann einstimmig dem Ungemach von Außen zu steuern; besonders müsse dem Generald als Landsmann, für seine Handlungsweise ein ernstliches Mißfallen bezeugt werden. Zürich wird^ beauftragt, denselben vorzubcschcidcn und zur Verantwortung zu ziehen, was es zugesagt hat. Sodann^ An namhafter Ausschuß zu dem kaiserlichen Botschafter abgeordnet, um demselben über den durch diese