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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Juli u, August 1709,

Dieser Bericht wird am 22. August beantwortet; dem französischen Gesandten wird von den Schritten dcrTagsazung bei dem kaiserlichen Gesandten für die Sichcrstcllung der Grenze und dann gegen diese uncrwart^cGebietsvcrlezung und des lcztcrn Erwiederung uiiiständlichc Mittheilung gemacht und versichert, daß ^Schlußnahmcn der Tagsazung zur Wahrung der NcutralitätSactc von 1702 bald wieder cinbcrichtet wcrt»»können, (Ohne Schwyz, Obwaldcn, Zug, Frciburg, Schaffhausen und Appenzell.) Den Gesandten von B"bist nun eine Darstellung des ganzen Hergangs der Gcbictsvcrlczung zugegangen. Basel hat sich beiCommandantcn von Rhcinfcldcn über diesen Vertragsbruch gebührend beschwert. Aus dem Berichte ergibt !> /auch, daß dieser Durchmarsch so rasch vollzogen worden, daß selbst Hüningcn und Rhcinfcldcn nichtö dar"»'wußten, bis das Volk vor den Thoren gestanden. Die Landschaft bei Basel sei weitläufig und offen, s» ^da und dort leicht ein Durchbruch unternommen werden kann. Basel wäre auch beim Aufgebot aller st>»^Truppen für sich allein nicht im Stande gewesen, diesen Durchmarsch zu verhindern und könne ihm d"^keine Schuld zugemessen werden. Gleichzeitig stellt Basel das Gesuch an die Tagsazung, zwei Repräsentanzdorthin zu beordern und getreues Aufsehen zu halten. Darauf werden von den im eidgenössischen Dcfcnß»'»begriffenen Orten der Rangordnung nach Schaffhausen und der Abt von St. Gallen zu beförderlicher ErncM"'»-je eines Repräsentanten eingeladen. Die Gesandten von Uri und Nidwaldcn sind noch einschlägiger Best/von Seite ihrer Obern gewärtig. Landammann Frculer von katholisch GlaruS kann sich des Schirm"»' ^an dem seine Obern nicht mehr bcthciligt seien, nicht beladen und läßt es bei deren frühcrn Erklärung bcwc»^Der evangelische Gesandte von Glaruö erklärt, seine Obern hätten mit Ausnahme des lezten Mals, ^Glaruö nichtö geschrieben worden war, dem Schirmwcrk Genüge geleistet; er wisse.von einem Nüktritt ^Defcnsional nichts und könne daher gegen die Abordnung eidgenössischer Repräsentanten nichtö einwende»,aber an seine Obrigkeit berichten. Aus cinci» abermaligen Schreiben der Stadt Basel vom 2-1. A»g"st 6hervor, daß eine Basier Gesandtschaft bei General Mcrcp zu Neuenbürg ernstliche Ahndung dieses Durch"'»^verlangt und die Antwort empfangen habe, die Franzosen hätten die Neutralität zuerst gebrochen, " ^dieselben bei Fricdlingcn über Baslcrgcbiet wider die Kaiserlichen gezogen und viele TruppenEidgenossenschaft nach Bayern durchpassirt seien, welche Behauptungen aber in gebührender Weise ""^» ^worden seien. Am 26. August Abends meldet sodann Basel die am gleichen Tag erfolgteDeutschen bei Otmarshcim und seine getroffenen Verfügungen zum Schuzc der Stadt und des Landiö,stellt das Gesuch an die Dcfcnsionalvrtc um sofortige Absendung von 100 Mann SichcrhcitStruppcn.schleunigster Erledigung dieses Begehrens wird dieser Bericht an die im Defcnsional begriffenen Orte über"'Der Abt von St. Gallen erklärt sich zur Absendung seines CoutingentS bereit, wenn ihm die Togist" ' ^gehorsamen und die eidgenössischen Orte sie dazu anhalten wollen. Die übrigen Orte erstatten auch )Bericht an die Obrigkeiten. Von Schaffhausen ist als Repräsentant Oberst Melchior von Pfistern, Silrl""'^in Baden eingetroffen und sofort nach Basel abgereist. Mit Schreiben vom 27. August wirdBasel die Niederlage des Generals Mcrcy bestätigt und berichtet, daß sich in lcztcr Nacht mehrerestarke Truppenabtheilungcn über Baslcrgcbiet aufwärts zurükgczogen, von denen sich der größere Theildas auf sie bei der Hilfbrükc über die Ergolz gegebene Feuer nicht habe abschicken lassen. Wege"Rükzugcs über Gebiet von Basel und weil sich noch eine große Zahl deutscher Flüchtlinge in dem ^Hüningcr Hard aufhalten, habe der Cvmmissär von Hüningcn im Auftrag des Grafen du Bourg, ^Deutschen geschlagen, den Rath von Basel zur Bcsezung aller Pässe und Abweisung der Flüchtlinge "^^g^rwidrigenfalls er dieselben auf deren Gebiet verfolgen werde, soweit er könne. Dabei beschuldigte der Co»>