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allen Dingen werde man gerne nach Möglichkeit entsprechen; des Ccrcmoniels halber könne er nichtsmelden. Nach hierüber erstattetem Bericht erklärt die Session sich sofort zur Solcmnisation bereit, sobalvErfüllung der verabredeten Punkte ihr richtig an die Hand gestellt werde. Schwyz allein kann nur a» st'und refcrircn, weil an der lczten LandSgcmcinde wegen Mangel an Zeit über daö Mailändcrgcschästhatte instruirt werden können. Solches wird dem Gesandten durch die Commission wieder berichtet u"dihm über alle noch schwebenden Punkte eine schriftliche Erklärung verlangt. Wegen dcö Ccrcmonicls ko»>sich die Orte nichts vergeben. Der Gesandte äußert hierüber, daß in vierzehn Tagen Alles werdegemacht werden können, so daß man die Solcmnisation auf den 27. oder 29. Juni, welche beideseien, fcstsczen könnte. Die Commission meint, diese kurze Zeit werde schwerlich ausreichen, besonders wen» cs >'dem mailändischcn Sprichwort gehe, daß, was man heute nicht mache, auch morgen nicht gemacht wIn Erwartung der versprochenen schriftlichen Erklärung des Gesandten beschäftigt man sich mit dem Schrdes GubcrnatorS vom 11. März, mit dem er den verbündeten Orten eine Copie der königlichen Vozum Abschluß des Capitulats übcrsandt hatte. Das Schreiben wird verdankt und die Bereitwilligkeit m>^sprechen, mittelst der Solcmnisation die lcztc Hand an den Bund zu legen, sobald den mündlich und scbt ^gegebenen Zusicherungen ein Genügen geleistet sein werde. Wie aber die schriftliche GegcnäußcrunöGesandten der Session eröffnet wird, entsteht eine allgemeine Verwunderung, wie wenig sie den Vcrabrc ^auf den im Octobcr, November und Dccembcr gehaltenen Tagsazungcn entspreche. Um sich daher »>vergeben, wird in einem Memorial vom 22. Mai der Gesandte an alle am 26. Octobcr und 15.17115 gcthancn Zusagen erinnert, und dabei auf die thatsächliche Erfüllung derselben gedrungen, weil ^der Solcmnisation vorausgehen müsse. Nicht minder Nachdruk wird auf die Verbesserung desund der Titulatur gelegt. Bei Ucbcrrcichung des Memorials wird dem Gesandten wiederholt vorgestellt, ^er zur Solcmnisation wohl noch einer bcsondcrn Vollmacht bedürfe, die in so kurzer Zeit nicht bcigwerden könne; daß die cinkommcndcn Instrumente noch müssen geprüft werden; daß die beiden Bundcsexauf Pergament geschrieben, den Landräthcn aller Orte unterbreitet und endlich zur Bcsicgclunggcschikt werden müssen, was alles viel Zeit erfordere. Der Gesandte findet, man mache sich eine zuVorstellung von der Sache; in zwölf Tagen könne Alles bereit und das königliche Sigill hergebracht^er habe versprochen, daß die Sache auf Johannistag in Richtigkeit werde gebracht werden, und st' st> ^Reputation dabei bctheiligt. Wenn man so viele Schwierigkeiten mache, so müsse er an den 1 " ^schreiben, man.wolle die Solcmnisation nicht in der von ihm bezeichneten Zeit vornehmen und cs st> ^ihm anhcimgestcllt, diese Feier auf den Herbst nach Mailand zu verlegen. Dabei ersucht er noch"" ^Sache befördern zu helfen; sowie er des Ccrcmoniels wegen sich Bedenkzeit genommen, h> werde ^suchen, daß ihm, weil sein Hauö für große Gastereien zu klein sei, das RathhauS hicfür eingeräumt ^dann möge er wohl leiden, daß allen Gesandten Armsessel gerüstet werden, waS dann derobliege und ihm nicht präjudicire. Nach erstatteter Relation läßt die Session durch zwei Gesandtesie müsse cs bei dem Memorial bewenden lassen; wenn der Gesandte das Erforderliche werde vorbcrcstct^ ^wolle man auf seine Kcnntnißgabe gern die Prüfung vornehmen und, wenn möglich, den ActJohannistag vollführen. Der Gesandte bedankt sich dieser Erklärung. Da bei einer frühemdes Salztractats mit Frankreich erwähnt worden war, wird ihm noch bemerkt, daß daS französstststetwas höher zu stehen komme, als das hallischc Salz; sofern daher vom Reich eine Sperre vcrst'M ^und man jenes Salz gebrauchen müsse, werde er laut Versprechen um die Mehrkosten entgegenkommt