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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Januar 1700.

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fast Bericht dcS Salzdircctors von Luccrn ist dieses der Qualität nach um dcu scchstcir oder

1 fünften Thcil besser als das burgundischc Salz und übersteigt das lcztcrc auch an Gewicht, wobei eswerd^" hat, nicht derSchwanung" unterworfen zu sein. Zwar nimmt man an, dieses Mccrsalz

^ ' weil ziemlich rauh und allerorts srcmd, anfänglich weniger beliebt sein als das hallischc Salz; allein>der^" beidseitigen Gesandten doch etwas abschließen muß, so muß darüber das Nöthigc bcrathcn

u. Die Instructionen lauten mit 'Ausnahme von Schwyz allseitig, daß man inSgcsammt und nicht einauf v andere handeln soll. Auch der Gesandte von Schwyz zweifelt nicht, daß seine Obrigkeit sichiäb ^uscinandcrsczung den übrigen Orten conformircn werde. Darüber, wie viel jedes einzelne OrtPy ) bedürfe, können keine genauen Angaben gemacht werden, indem einige Orte nur ihre noch vorhandenendurchschnittlichen Bedarf kennen. In Betreff dcö Preises legt Luccrn eine genauezu ^"'"g vor, laut welcher der Minot in Luccrn mit Inbegriff dcö Agio und der Fuhre von Scyssel bisp ^ stehen»ie, also höher als man annehmen konnte. Es muß daher noch etwa ein

/^marktet werden, wobei dann das ordinäre Faß in Luccrn auf 18 Gl. 42 Krz. und 5 D. zurührend das hallische Salz wenigstens 21 Gl. kostet. Wollte das Mccrsalz ohne Raffinirungfüdcu finden, so würden die dahcrigcn Kosten durch die Vermehrung dcö Salzquantunis beim Weiß-

Hkdckt werden. Dieses Gutachten sowie die weitere Frage, ob man darüber mit dem französischen^»»N ^ffilich oder durch eine Deputation unterhandeln wolle, wird rkksrenäum genommen. HieraufCg,. bereits in Canobbio eingetroffene mailändische Mccrsalz zur Sprache; aus dem Extract einesÜli'e» Fürsten von Vaudcmont wird mit Verwunderung vernommen, daß der Scheffel (Stajo) dcs-

Mailänder Pfund zu stehen kommt, in welchem Preise man nicht annehmen kann; denn das^ kostet in Pavia nur 2 Pfd. 9 Krz. Mailänder Währung. Da überdies auch kein Muster davonbeauftragt, die Qualität genau zu erforschen und die Fuhre bis Uri zu berechnen, damitPreis in's Reine komme. 2. Veranlaßt durch das Schreiben des französischen Gesandten wird^Ichvi, ^ biöcutirt, ob, wie viel und zu welchem Preise man Frucht aus Burgund zu beziehen gedenke,ch,»,^' mehreren Orte hierüber nicht instruirt sind, läßt man sich doch in die Sache ein, will aber fürIg; . auf eine Lieferung hinarbeiten, da das Land in Folge der guten Ernte noch ziemlich versehende«, . " glaubt man darauf insistircn zu sollen, daß in der Franchc Comtc eine ziemliche Quantität zuv»n Niedern Preise zur Disposition gcbaltcn werde. I». Der Gesandte von Uri eröffnet, die

fallen ^ rilfcrtig auf den 3. Februar ausgeschriebene allgemeine Tagsazung sei seinen Obern sehr auf-«astn^'"^mnmen und es haben diese daher beschlossen, sie nicht zu besuchen; er müsse aber auftragsgemäßAbfalls ^ übrigen Orte zu thun gedenken. Diese haben die gleiche Resolution gefaßt und finden^ühig, daß die mit Spanien verbündeten Orte sich auf einer katholischen Konferenz besprechen,^gsa '" allgemeinen Tagsazung Thcil nchine. Schwyz findet diese eilige Ausschreibung einer

ü so ungelegener, als dadurch den angebahnten Unterhandlungen zur Vermittlung des Toggcn->»>t leicht ein harter Stoß gegeben werden könnte. «. Wie Luccrn discurswcise erinnert, wird

AndrcaStag der Salztractat init der kaiserlichen Hofkammcr zu Innsbruck auslaufen; es wirdMonatsfrist an dem sein, daß man die Orte zur Erneuerung des Tractates einladen oder mit^ Verkehrs anfangen »verde. Im erstem Fall müsse es sich dann zeigen, ob man die katholischenwolle. Es dürfte daher gcrathen sein, daß die Salzdirectoren wieder zusammentreten, um für"'wr nöthigcn Reise nach Innsbruck sich vorher zu besprechen und zu erwägen, was für Vor-