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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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November u, Dcccmber 1705.

vmienz halber auch dem Gesandten Andriani in Madrid Anzeige zu machen. Auf dahcrigc Relativ» ^Ausschusses und auf die erfolgte Anzeige, daß der spanische Gesandte auf diese» Morgen (16. DeecmbcrlProposition zu machen gedenke, inzwischen aber einen Abschicdscxtract über die Dauer des CapitulatS verl»»^weil im Instrument selbst darüber nichts enthalten sei, wird ihm dieser Extract um so mehr ohnecrthcilt, als die Bezahlung der Pensionen und Particularansprachcn wirklich stattfindet. DaraufGesandte durch die Ehrcnconimission in die Session abgeholt. In schwungvoller Rede belobt er dieEinsicht der Stande und die weise Fürsorge derselben für ihre Freiheit, beglükwünscht sie für die gl»Sicherung der Interessen dcS Vaterlandes und dankt für die Genehmigung seiner Antrüge, wodurch ^ ^glüklichc Werkzeug zu einem großen Werke geworden sei. In einem weitläufigen ExcursuS widerlegt ^schließlich die Briefe, Anzüglichkeiten und Drohungen des Kaisers und seines Abgeordneten und versiehtverbündeten Orte seiner steten Dicnstbcflisscnhcit. Nach Anhörung dieser Rede wird in Festhaltung dcö ^sazcö, die Publicität der Tractatc auszuweichen, auf Genehmigung der Orte beschlossen, dem Cardinaldavon keine Mitthcilung zu machen, wohl aber dem Gesandten Andriani in Madrid, weil er immanches auf den Gegenstand Bezügliche bei Hofe zu untcrstüzcn. Ebenso wird der Entwurf einer bczug ^Mitteilung an den König von Frankreich den Obrigkeiten hintcrbracht. Der Ucbung gcmaß wirb ^spanischen Gesandten durch die Ehrcncommission ein Höflichkeitsbesuch abgestattet.Wir aber,Bezahlung schon fast überall ausgehändigt und an dem Rcstircndcn nicht zu zweifeln ist, h»bc»mailändische Capitulat einmal eingerichtet zu haben uns erfreut und nichts gewünscht, als daß der Aller) ^unsere gerechte Sache und Gedanken segnen und uns vor allem Ungemach gnädig behüten »volle." (Beil»P ^v. Dem Stande Frciburg wird wiederum daS Mißfallen über sein Ausbleiben bezeugt, und (chichzel»ö^Act, wie er dem spanischen Gesandten übergeben worden, und eine Abschrift des Schreibens des Barv» ^Grüth und der Antwort an den Kaiser mitgcthcilt, jedoch nicht ohne die Verwunderung auszu>prvchl"' ^cS ohne Vorwissen der VIII alten Orte und im Widerspruche mit dem Bunde derselben mitmailändischcn Bund separat abgeschlossen habe. Frciburg werde aus den Acten ersehen, mit welche - ^man gearbeitet habe, und daß man gehofft hätte, es würde wie den Genuß so auch die Mühe ,übrigen Orten theilcn. Schließlich wird ihm aus Gründen, welche die Gesandten zu rcfcrircn wissen, v»Ü'> ^die übersandten Acten geheim zu halten. «I. Schwyz bringt abermals die Erneuerung des Wallsicr ^>» ^schwurcs in Anregung. Die übrigen Orte, mit Ausnahme von Zug, welches Schwyz eine Zusassshatte, finden aber, cS müsse an dem Beschlüsse der Confcrenz in Altdorf festgehalten werden; der Zwek ^mit großen Kosten verbundenen Feier könne ebenfalls erreicht werde», wenn man die Zehnten von B'» ^gegebener Gelegenheit, wo katholische Interessen zu bcrathcn sind, zu einer Eonfercnz einlade. Schwyz ^sich vor jeder Schuld, wenn aus der Unterlassung der BundcScrncucrung etwas NachthciligcöDer Nuntius übersendet der Session ein gewisses kleines Büchlein, welches in einem Gespräche die th''Angelegenheit und diejenige des KapuzincrpatcrS Fontana spöttisch und der katholischen Religion >»)"darstellt, und verbindet damit das Gesuch, solle dieses einschleichende Gift durch ein Mandat ^aus allen Orten ausgetrieben werden. Unter Vcrdankung dieser Mitthcilung wird dem RuntiuSdiese Maßregel sei von einigen Orten schon getroffen, während die andern sie ebenfalls nicht vcrsäuinc" n ^t. DaS erneuerte Ansuchen des Standes Zürich um die Zustimmung zu einer nochmaligenzwei Sccrctäre auf den schwäbischen KreiSconvcnt nach Mcmmingcn, um gegen den Salz- und W»»"' ^zu rcmonstrircn, erregt die Vcrmuthung, dieses Andringen möchte von Particularintcresscn hrrcühw"