November u, December 1705.
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die Forderung, es solle in daS Capitulat der Vorbehalt aufgenommen werden, daß keiner der kricg->rc>idcn Parteien der Drrrchzug durch das Land gestattet werde. Die übrigen Orte finden schließlich diesen^ chalt überflüssig, weil eine solche Erklärung beim Anfang des Krieges von gemeiner Eidgenossenschaft^gcbc» und spccicll von Frankreich auch gutgeheißen worden sei; dagegen vereinigt man sich dahin, anEssender Stelle im Instrument neben dem Vorbehalt der altern Vcrkommnissc, Bünde u. s. w. auch das^ „Erklärungen" beizufügen, ohne indessen den spanischen Gesandten darüber weiter zu behelligen. Jn-^ M geht vom kaiserlichen Gesandten ein weitläufiges vom 12. December datirtcs Schreiben ein, in^kr nochmals Vorstellungen gegen Erneuerung des CapitulatS macht, in derselben eine Verlczung derk'"u»g ^ Gerechtigkeit im Allgemeinen crblikt, den katholischen Orten zusczt, sie können einen solchen,^"t »nt Prciögcbung der rühmlichen Grundsäzc ihrer Altvordern thun, sie bringen dadurch ihre cvan-liiid '^cidgcnosscn unverschuldet in eine schwierige Stellung, die zur Gefährdung der inncrn Ruhe führe,»k werden dabei mehr verlieren als gewinnen, da sie ja für die unentbehrlichsten Lebensbedürfnisse undlkp ihrer Erzeugnisse an das deutsche Reich gewiesen seien. Ucbcr dieses Schreiben will sich die
^'skrcnz mit kaiserlichen Abgeordneten in keinen Fcdcrkampf einlassen, sondern übersendet demselben einfachDecember ein vom 12. gl. M. datirtcs Schreiben an den Kaiser, worin nachgewiesen wird, daß derMailand eine gerechte Sache sei und keineswegs auf die Schmälcrung der ErbcinungöpflichtcnA'cs ^ ^chic Oesterreichs abziele. Aus diesem Schreiben werde er alles dasjenige ersehen, was die Ortedm Pkoposition und die lezte Zuschrift zu antworten haben, lind er werde daher ersucht, dasselbe ansin befördern. Da das Bundcsinstrunicnt beinahe zur Aushändigung bereit gelegen, läßt die Con-
den ipanischcn Gesandten noch aufmerksam machen, daß über einige Punkte noch seine Erklärunganfragen, ob, da er nun in Auszahlung der Pensionen begriffen, auch die Particularan-dcg Züchtigt werden; vorzüglich aber läßt man ihn durch den Ausschuß dringend ersuchen, den AbschlußNcick ""6) einige Zeit geheim zu halten, indem sonst die Orte durch die voraussichtliche Sperre des^»hr'c würden, bevor die versprochene Zufuhr aus Frankreich eintreffen könnte. Zudem sei den
welche das Salz aus dem Reich spcdircn, ein Vorschuß von 25,000 Gl. für ein Quartalauch verloren ginge, wenn der Abschluß so schnell bekannt würde. Gegen dieses lcztcrc An-^ ^ Gesandte wiederholt und mit allem Nachdruk auS; er habe diesfalls bestimmte Weisung^ und wolle nicht die Reputation eines zweideutigen oder WinkclgcschäftcS haben; dem König werde
^ "'"Heil, den Ersaz der 25,000 Gl. eventuell zu übernehmen; die Sache könne auch sonst nichtdie weil doch in den Orten selbst darüber berichtet werden müsse; übrigens sei dafür gesorgt, daß
»OH . ^ der nöthigen Lebensbedürfnisse keinen Verzug erleide. Die Particularansprachcn werden unmittelbar^"swiicn berichtigt und die Antwort über die bewußten Punkte «»verweilt folgen. Nachdem dcSvcx.v ' vom Gesandten zwei Schreiben eingegangen, daS eine als Zusage der mündlich schon
b>sir Punkte, das andere das Versprechen von Salz und Getreide enthaltend, wird daö Bundcs-
^bc» "Ü,Session nochmals verlesen und dem Ausschuß zur Einhändigung an den Gesandten übcr-^>fq» nimmt es mit aller „Vcncration" zur Hand und äußert, der 15. December sei der eigentliche
Lebens, alles Frühcrc könne er für nichts achten. Dabei dankt er in den verbindlichsten AuS-^ '""Nils des Königs und verspricht für jeden Anlaß seine eifrigste Verwendung für die verbündetenbe», Vorbehalt, solches morgen in feierlicherer Weise zu thun. Dabei bemerkt er, ob cö nichtwäre, von diesem Bund, der wesentlich die Religion betreffe, dem Cardinal Spada und der Eon-
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