279Bedeckung, nach Cahors abgeführt werden, um dort seinUrtheil zu empfangen. Dem Volk war es aber unmöglichsich beim Anblick dieses Menschen zu mäßigen, oder denGang der Gerechtigkeit abzuwarten. Die Köpfe der dreiBösewichte — denn man fügte denjenigen des Bedientenhinzu — wurden erst durch die Straßen von Castelnau unddann nach Cahors getragen.Flucht Ludwig XVI. und seiner Familie, am21. Juni 1791; deshalb vergossenes BlutEs ist anerkannt, daß dieser charakterlose Fürst schlechter-dings nichts aus eigenem Antrieb that, es mochte Gutes,oder Böses seyn. Der Automat des berühmten Vaucan-son, richtete sich nicht mit größerer Willigkeit, als er nachden verschiednen Eindrücken, die ihm von außen gegebenwurden. Man muß demnach auch alle jene traurigen Er-eignisse, welche die Flucht des Königs nach Montmedy zurFolge hatte, auf Rechnung der Priester und des Adelsschreiben. Der Rath, den sie ihm in Betref seiner Fluchtertheilten, ist ein wahres Verbrechen, welches eine Mengeanderer nach sich zog. Doch kann Ludwig XVI. auf kei-ne Weise frei gesprochen werden; er verstellte sich mit vie-ler und großer Kunst. Den Wünschen der guten Bürgerschien er nachzugeben. Er entließ seine beiden Almoseniers,den Kardinal Montmorency und den Bischof vonSenlis; so wie seine ersten Stallmeister, welche als Fein-de der Konstitution bekannt waren. — Zur Flucht des Kö-
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