Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
278
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278sche eindringen will, fällt, von drei Kugeln getroffen, todtnieder. Noch immer beharrt man dabei, sich dieser Rasen-den lebendig zu bemeistern. Man schiebt deswegen einendicken Strohsack vor die Kellerthür; dadurch gedeckt, hofftman, ohne Gefahr, weiter vorzudringen. Dies Mittel hatschlechten Erfolg. Ein Belude drückt auf den Strohsackseine Pistole ab, und steckt ihn dadurch in Brand. DasFeuer greift um sich, und erfüllt das Innere des ganzenHauses. Einer von den beiden Brüdern sucht dem ersticken.den Dampfe zu entgehn, und will mitten durch die Belage-rer hindurch brechen; er wird gegriffen und in das Gefäng-niß geworfen. Der andere Belude hat inzwischen einenAusweg gefunden, vermittelst dessen er in den Keller sei-nes Nachbarn gelangt. Sein Bediente hat sich wieder indas zweite Stockwerk begeben, und fährt fort, aus Flintenund Pistolen zu feuern. Endlich sucht auch dieser zu ent-rinnen. Er springt die flammende Treppe hinab, wird abervon Kugeln durchlöchert.Das brennende Haus stürzt zusammen. Die Glut hatbereits auch dasjenige ergriffen, in dessen Keller Beludesich aufhält. Er schlüpft in einen dritten; die Flammefolgt ihm und verwandelt alles in einen Schutthaufen. Manglaubt, er sey mit verbrannt. Indem man unter denTrümmern nach seinen Gebeinen späht, drückt Belude,der gegen allen Anschein mit dem Leben davon gekommenist, auf die Nachsuchenden zwei Pistolenschüsse los. Dieserletzte Ausbruch seiner Wuth, lieht ihm einen augenblickli-chen Tod zu. Der Kopf wird vom Rumpfe gehauen undauf eine Piecke gesteckt; der Körper wird an einem Baumeaufgehangen.Am andern Morgen sollte sein Bruder, unter starker