Oktober 1702. 10 3 5
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arus. Johann Heinrich Zwicki, Landammann. Basel. Emanucl Socin, Bürgermeister; ChristophHagmbach, des Raths. Frei bürg. (Entschuldigt.) Solothurn. Johann Victor Bcscnval, Ritter,Hulthciß; Johann Ludwig von Roll, Venncr. Schaff Hausen. Johann Konrad Wäpfer, Bürgermeister;"Min Köchlin, Statthalter. Appenzell. Paul Guter, Landammann, von Jnnerrhoden; Bartholometurzcneggcr, Landammann, von Außerrhoden. Abt von St. Gallen. Joseph Anton Püntincr, fürstlicher^^"'alen Kanzler zu Wcttingcn. Stadt St. Gallen. Laurenz Werder, Bürgermeister; Kaspar"dcr, des Raths. Biel. Abraham Scholl, Bürgermeister,q. Die Tagsazung ist zusammengetreten, bei diesen gefährlichen Zeiten wegen der Erhaltung und"chttinung des Vaterlandes Rath zu halten. Zunächst wird ein durch den Secrctär Baron übcrbrachtcSWcibcn des französischen Gesandten aus Solothurn vom 24. October verlesen. In demselben versichert derdes 9 ^ Wohlgewogcnhcit dcö Königs gegen die Eidgenossenschaft und anerbietet ihr zur BcschüzungKöi,j "Allerdings den ihr beliebigen Zuzug. Hievon nimmt er Anlaß, das verbindliche Anerbieten desun/s^ hochfahrenden und beleidigenden Auftreten des kaiserlichen Gesandten in Vergleich zu sczcn
Inn Bedauern auszusprechen, daß troz allem dem so viele Orte dem Hause Oesterreich geneigter seien.»Itter ZNge sich namentlich auch aus den ärgerlichen Reden über die angebliche Postcnfassung der
vorl^ Kommando des Markgrafen von VillarS stehenden Truppen auf dem basclschcn Gebiete, ohne^ ^ ^ "utcrsuchcn, ob dieö nur Ausstreuungen der Feinde des Königs seien. Die ganze Klage rcducireTruppen über eine Eke einer Insel im Rhein passirt seien. Nun könne aber nicht indies? » werden, daß alle diese dem Elsaß gegenüber liegenden Rhcininscln dem König, als LandgrafenGar gehören, und bisher nie übel genommen worden sei, wenn auf denselben Werke aufgebaut und
Eckiff Schalten worden seien. Es sei auffallend, welcher Lärm daraus gemacht worden, während man der fünfchciic^ crwähnt habe, welche die Kaiserlichen, mit Mannschaft und Steinen angefüllt, zwischen beiden Stadt-»crnv durchgeführt haben, in der Absicht, damit die Brüke zu Hüningen zu beschädigen. Er habe auch
Vcrlczung der Neutralität wäre mit Stillschweigen hingenommen worden, wenn er nicht darüber^>chcrl^'^ Der König werde die Neutralität der Eidgenossenschaft stets achten; an ihr aber sei cS, ihreWdirccj ^ Seitens derjenigen zu suchen, mit denen sie weder Tractat noch Erbcinung mehr habe und welche sieverbiß bedrohen, indem sie die eidgenössische KaufmannSwaarcn anhalten und allen Handel und Wandel
Rheiw" Nachschrift fügt der Gesandte bei, soeben erhalte er den gcnaucrn Bericht, daß der Theil jener
^selbst B französischen Truppen betreten haben, stets streitig gewesen sei; wenn Basel behaupte, daß man
^rfci, ""^"wc und Stangen mit dem Wappen von Basel finde, so werde man nicht in Abrede stellen^ Gall ^' '"cht rechtlich und mit beiderseitiger Anerkennung gcsezt worden seien. 1>». 1. Der Abt von
^"rdc„ ^ ^l^cibt, thcils wegen Unpäßlichkeit und thcils wegen Beschäftigung seiner Officialcn sei er bemüßigtbcrest ^^ ^ Tagsazung durch den Kanzler von Wcttingcn vertreten zu lassen. UcbrigcnS wäre ervon de» verlangten KricgSrath und hohen Officicr zu stellen; inzwischen werde er sein Contingcnt
d>ird verlangten 1000 Mann noch diese Woche abgehen lassen. 2. Dem Kanzler von Wcttingcn
östlich ^'^'"al, jedoch ohne Conscgucnz, der Bcisiz auf der Tagsazung gestattet. «?. Schwyz berichtetgriffe,,^ stch dcö DefcnsionalS für immer gänzlich cntschlagcn, erklärt sich aber bereit, jedem ange-
^»sirh^ ^ ^ cidgcnössischcir Bünden mit allem Eifer bcizuspringen. «l. Frciburg schreibt, nach seinerschreibe,, ^ ^"^^udSgcmäß, daß dem König von Frankreich über sein bei lczter Tagsazung cingckommcneSunvcrgrciflichcn Auödrükcn ein Gcgcncomplimcnt gemacht werde. Die Schreiben an die Obersten