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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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October 17N2.

mit der Versicherung, dieselben wieder einrükcn zu lassen, sobald dortseitS die Gefahr schwinde. Diesem Gesuchewurde ungeachtet einiger Bedenken wegen künftiger Konsequenzen unterm 30. October von Basel entsprochen-Während der Tagsazung rügte der kaiserliche Gesandte gegen eine eidgenössische Deputation, daß Basel dc»französischen Truppen den Marsch über sein Territorium nach der Markgrafschaft gestattet und ihnen dadurchden Angriff und die Beschädigung des deutschen Heeres auf dem Wylcrfcld erleichtert habe. Die Tagsazungberichtete dieses an die Kriegsräthe, welche nicht nur selbst den Augenschein vornahmen, sondern auch d"'Kommandanten zu Klein-Hüningen und andere Zeugen eidlich verhören ließen, woraus die Unrichtigkeit diesigVorwurfes klar hervorging. Diese Einvernehmen werden der Tagsazung zu Händen des kaiserlichen Gesandtübermittelt, und cS gelang somit, diesen von seinem bedenklichen Wahn zu befreien. Als darauf inder Schlacht auf dem Wylerfeld die Deutschen etwas zurükgewichcn und die Franzosen auf beiden Seiten dckRheins gegen Othmarsheim und Neuenbürg hinuntcrgezogen, auch anzunehmen war, daß sich die bcid^Heere in Folge einbrechender Kälte in die Winterquartiere zurükzichen werden, kam in Frage, ob nicht a»ä)die eidgenössischen Hilfsvölker wieder nach Hause zu entlassen seien. Wirklich wurde die Entlassung der ^den basclschen Pässen und Grenzen stehenden Abtheilungen beschlossen und auch diejenige der Bcsazung ^Stadt in Aussicht genommen. Desgleichen wurde auf Abstellung der mit vielen Kosten verbundenen Läl>^und Feuerzeichen Bedacht genommen, da lezterc bei einbrechendem Nebel nicht solche Dienste leisten würd^wie durch reilende Boten erreicht werden können. Der Abmarsch der in der Stadt verwendeten TruppenFrciburg, Solothurn, Schaffhausen (welches nach überstandener Gefahr wieder 50 Mann hatte einrükcn lassc»)'Biel, Stadt und Abt St. Gallen begann am 14. November; des folgenden TagcS zogen die von ZürichLuccrn, und am 16. November die von Bern ab. Gleichzeitig wurden die Lärm- und Feuerzeichen abgei"und dieses den Orten angezeigt. Auch die KriegSräthe verabschiedeten sich unter aufrichtigster Dankcsbczcug^von Seite Basels. Diesem Berichte wurde noch bcizusezcn für gut befunden: 1. Daß eine folgende TagsaZ^auf ein crkleklichcS Mittel denken möchte, bei künftigen Gefahren fremde Heere von den eidgenössischen Grc»^abzuhalten; 2. daß man sich dahin verglichen habe, den Soldatenneben den Scrviccn" einen weiche»^Sold von einem halben Thalcr und täglich 1^/, Pfd. Brod, zu 36 Loth, zu verabreichen.

507.

Außerordentliche gemeineidgenössische Tagsazung der XIII Orte, Abt und Stadt St.

und Biel.

Baden. 1702, 25. October.

Staatsarchiv Luceri«. Abschiedeband v. 1702, tdl. 24k.

Gesandte: Zürich. Johann Heinrich Escher, Bürgermeister; Johann Ludwig Werdmüllcr, Statth^Bern. Emanuel von Graffcnried, Schultheiß; Johann Friedrich Willading, alt-Vcnner und dcSLuccrn. Laurenz von Flcckcnstcin, Vcnncr. Uri. Joseph Anton Püntincr, Landammann; Johann ^Schmid, alt-Landammann. Schwyz. (Entschuldigt.) Unterwal den. Johann Sebastian Müller,ammann von Obwaldcn; Johann Kaspar Achcrmann, alt-Landammann von Nidwalden. Zug- ^Jakob Brandenberg, Statthalter; Johann Baptist Staub, alt-Sekclmcistcr; Christoph Andcrmatt,