Octobcr bis November 1762. 1033
Villars abgeordnet, um ihm vorzustellen, daß dieses Vorgehen seiner eigenen Versicherung und derc aration des französischen Gesandten widerspreche und den Kaiserlichen den Anlaß gebe, ebenfalls das^cnössijchc Territorium zu betrete». Damit wurde die Forderung verbunden, die auf dem baselschcn Thcilc^ Insel stehenden Truppen sofort zurükzuzichcn, indem sonst der Landsturm durch die ganze Eidgenossenschaft^ürde. Dieser Auftrag wurde Abends 9 Uhr verrichtet, wobei General von Villars sich) mit dem Versprechen herauslassen wollte, daö Baölcrtcrritorium nicht zu betreten, sondern nebenhin^ fragliche Thcil der Insel sei streitig. Ans diese Berichterstattung der Dcputatschaft wurde nochMannschaft aus der Vogtci Mönchcnstcin iu die Stadt gezogen und mit dieser und den eidge-sichcn Zuzugcru die Kleinstadt, auch der Posten zu Äugst, die Wiescnbrükc uud Klcin-Hüningcn wohlVorgänge wird an die Tagsazung, sowie an Zürich, Bern, Lnccrn und Solothurn>vir/"^^ Bericht erstattet. Auf den Fall, daß die Franzosen bei Klcin-Hüningcn durchbrechen wollten,dics,/^ die Weisung crthcilt, sich mit Protestatio» auf die Wiescnbrükc zurükzuzichcn, und sofern
st»r Gewalt auch über diese ziehen wollten, nach der Stadt zu marschircn und erst dann den Land-
. ergehen zu lassen. Wie dann am 14. Octobcr die Schlacht auf dem Wplerfcld zu Ungunsten derder ausgefallen, wird in einem bcsondcrn dem Abschied beigefügten Bericht erzählt. Da vcrmuthlichGesandte auf die Remonstrationen SolothurnS über die stattgcfundcne Vcrlczung des baselschcir^ m, den Markgrafen von VillarS geschrieben, kam etliche Tage nachher der königliche Statthalter vonH^'^'uugcn in Bcglcit eines Officicrö daher und überbrachte zur Bestellung an den Gesandten eineDabei wiederholte er die Versicherungen der inoffcnsivcn Absichten der Franzosen und ließ diefagei, ^ku, der Markgraf von VillarS habe sich genugsam darüber geäußert und habe ein MchrcrcS nichtdie k ansonst cS den Anschein gewonnen hätte, als ob man von ihm erfahren wollte, auf welchem Weg er
^uucc anzugreifen gedenke. Diese Acußcrung vcranlaßtc die Kricgöräthc zu einem Schreiben anUcucrb ^ Unterschiebung, als habe man mit ihm in verfänglicher Weise unterhandelt, abgelehnt und
sich ^ Nichtbctrctung des eidgenössischen Gebietes verlangt wird. Am 16. Oktober läßt dann Bernkükei, ' Grenzen stehendes Füsilicrrcgimcnt unter Oberst von Bonstcttcn auf die basclsche Grenze vor-Dctvbcr" " ^ Verwahrung derselben oder zur Abwehr eines Angriffes zu verwenden. Nachdem am 17.^'Uacht ^ frciburgischc KricgSrath eingetroffen, und ihm alle bisher getroffenen Anstalten bekanntEllars waren, lassen die vier Kricgöräthc durch einige eidgenössische Offenere dem Marschall von
»a,nx.,.,. ^'°u französischen Marodeurs auf basclschcm Territorium vorgenommenen Beunruhigungen vorstellen,sin,, ^ französischcir Schildwachcn auf dem markgräflichcn Gebiet zwei Schüsse abgefeuert wordenu»d ^ eine Luccrncr Schildwachc, der andere auf den basclschen Commandantcn zu Klcin-Hüningcn,
Vv„ ^^"ivsischc Marodeurs vier auf basclschcm Territorium weidende Pferde weggenommen haben. Herrwcrdc,^ darauf, crstercö müsse ohne Vvrsaz geschehen sein, indem die Schüsse zufällig losgegangen
Als dam,"der Pferde »verde« Informationen angestellt und die Restitution angeordnet werden.^Mräti Pferde und 490 Grenadiere daö Wicscnthal hinauf dctachirt »vurdcn, crthciltcn die
^'f dsi ^ ^ ^ D>rtcir hierüber Bericht, was nicht wenig zur Einberufung einer neuen Tagsazung beitrug.^ scinc"z^""^"^ Kunde, daß der Kurfürst von Bayern nach der Wylcrschlacht sich den Grenzen nähere^dten d, bereits in Stockach erschienen seien, in der muthmaßlichcn Absicht, oben bei den Wald-
^ die ^. und sich mit der französischen Armee zu verbinden, begehrt Schaffhauscn auS Bcsorgniß
^ Krhcit von Stadt und Land unterm 28. Octobcr seine nach Basel gesandten 160 Mann zurük,
136