Dccember 1698 u. Januar 1699, 763
Hergang einzuziehen, in» dann je »ach de», Ergcbniß bei dein Oberst du Rosay gemäß Inhalt der Kapitu-lation die erforderlichen Rcclamationcn mache» und erforderlichen Falls an den Kurfürsten selbst gelange» z»können. It. Laut Rechnung deö Kunstmalers Vyt belaufen sich die Kosten der Gedenktafel auf die im Märzdieses JahrcS in Schaffhauscn gehaltene evangelische Konferenz auf 70 RcichSthalcr, welche auf die thcil-nehmcnden Orte verlegt werden.
403.
Coilferenz der die Vogteien Bellenz ?c. regierenden III Orte.
Brunnen. IliiM, LI. Decembcr.
KS ist kein Abschied vorhanden und erübrigt »ur folgender Eintrag im Protokoll der LandSgeincindcnund gesessene» Räthc von Nidwalden vom 22. Dccember 1698: Uri hat eine dreiörtige Konferenz nachBrunne» auf den 23. Dccember ausgeschrieben, um daselbst eine Vorsorge und Ordnung zu treffen, damitdem aus Italien geführten Wein ein gewisser Schlag und Preis gemacht und den drei Vogteien wennmöglich der freie äiornkauf im Mailändischen geöffnet werde. Gesandter wird Landammann Achcrmann.
vlindeSarchw Nidwaldc». A. a. O.
404.
Coilfereiiz der evangelischen Orte nnd Stadt St. Gallen.
Slaran. Uiiw, Iii. bis L5. Januar. (9. bis 15. a. K.)
2<aa>snrchiv Zürich. All». Algchirdc Bd. 78. kol. 2.
Gesandte: Zürich. Andreas Meyer, Bürgermeister; David Heß, Statthalter. Bern. Emanucl von^raffcnricd; Johann Willading, beide Bcnncr. Evangelisch Glarus. Johann Heinrich Zwicki, Land-a»n»ann. Basel. Johann Balthasar Burkhardt, Obcrstznnftmeistcr; Johann Andreas Burkhardt, Drcicrhcrr.schaffhauscn. Tobias Holländer, Bürgermeister; Johannes Kachlin, Statthalter. Appcnzcll-Außcr-^hodcn. Bartholome Sturzcncgger, Landammann. Stadt St. Gallen. Leonhard Laurenz Höggcr, des
NathS.
». In Folge Beschlusses der Aaraucrconfcrenz vom 26. September v. I. versammeln sich die cvangc-chchcn Orte, »in über die Abschiebung der Glaubensgenossen aus Picmont zu bcrathcn. Vor Allem wirdburch cincn Expressen an den französischen Gesandten daS Ansuchen gestellt, diesen Flüchtlingen den Paß überRhein hinunter zu gestatte», worauf derselbe crwicdcrt, daß er hierüber die Entschließung des KönigsScholen werde und guten Erfolg erwarte, da die Unterhandlungen über den französischen Dienst ziemlich zurBefriedigung des Königs ausgefallen seien. In Folge dieser vcrzögerlichen Antwort wird Zürich ersucht,behufs eventueller Bcnuznng des Landweges bei den Regierungen von Thcngcn, Ncllenburg nnd Würtcmbcrg^ nöthigen Schritte zu thun; ein Gleiches wird auch gegenüber der kaiserlichen Regierung mit Rüksicht aus^Hünfelden und Frciburg vorgesehen, sofern der Paß über den Rhein gestattet und bcnüzt würde. Rüksichtlich