September u, October 1698.
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hmmtersinkcn; cr begreift auch nicht, warum man wegen etwa zwanzig Personen so viel Geschrei mache undsich auSseze, das gute Verständlich mit Frankreich zu stören oder gar mit dem König zu brechen; die cidgc-"i'ssischen Kauflcutc in Frankreich, dcncn man die Auflagen, welche nach dem Fuße der übrigen AusländerWohl auf 200,000 Fr. steigen möchten, ermäßigt habe, dürften es schwer empfinden, wenn man gewaltsame Ent-schließungen fassen wollte; unter den etwa 16,800 Mann, welche noch in Frankreich seien und den Schwcizcr-uanien führen, seien ungefähr i 0,000 Deutsche, von dcncn iin Fall einer Nükbcrufung wenige heimkommenü'ürdcn, lind eine gleiche Beschaffenheit habe cS auch mit den nicht avouirtcn Compagnicn; cr könne durcheinen Courier oder die Post in wenigen Tagen vom König eine Antwort erhalten und erwarte daher, manä'erde nicht eine übereilte Entschließung fassen. Was dann die andern Punkte, namentlich die Reduction derKompagnien von 200 Mann betreffe, habe cr zwar keinen Bescheid vom Hofe, getraue sich aber ein Mittelvorzuschlagen, darin bestehend, einige Compagnicn solcher Hauptlcutc, die nicht aus den eidgenössischen Ortensiion, „och darin Feuer und Licht haben, also die sogenannten Janitscharcn, zu cassircn und den ächten8dgcnössischcn Compagnicn zuzuthcilcn. Zur Erörterung anderer in den Dienst eingeschlichener Mißbräuchcsii er allezeit bereit. In Betreff dcS Handels und Verkehrs habe cr das bezügliche Memorial nach Hofgesandt und hoffe, daß der König nach eingezogener gründlicher Information allen vernünftigen Begehrenentsprechen werde; was die freie Einfuhr der Früchte aus dem Elsaß nach Basel betreffe, könne er, um essioimüthig zu sagen, wenig Hoffnung machen, weil der König seine Unterthancn nicht Hungers sterben lassensi'nnc; dagegen sei eine Vermehrung dcS bisher gestatteten Quantums der Ausfuhr wohl möglich. WegenZolls lind der Auflagen habe cr schon rcmcdirt; als ihm aber von dem Ausschüsse eingewendet wurde,dieses nur in Rüksicht auf Straßburg, nicht aber auch durch ganz Elsaß und Frankreich geschehen sei,vorsprach cr, sich in dieser Sache allgemein zu verwenden. Bürgermeister Escher crwicdcrtc hierauf, der Aus-schuß fti cbcn dieser von ihm angeregten Fragen wegen zu ihm gekommen; cS würde die Eidgenossen übel^trüben, wenn ihr aufrichtiges und ehrliches Verfahren Tadel oder Verweis erleiden sollte; cö fti weltbekannt,^si, wo cö sich darum gehandelt habe, Leben und Krone des Königs zu retten, sie mitten durch ihre Feinde^ führen, Städte einzunehmen und Provinzen zu erobern, die Eidgenossen vom Anfang des Bundes an dastrifft dabei gcthan haben; dieser Wahrheit habe er, der Gesandte, zu Solothurn selbst Zeugnis; gegeben;^ habe ihnen nun verwiesen, daß man dem König zu wenig Zeit zur Information gegeben; allein die^chgen über schlechten Sold, eingerissene Mißbräuchc im Dienst, neue Zölle, Sperrung des freien Handels,schändliche Visitationen von Mannö- und Weibspersonen auf offenen Straßen, Hinderung der freien Absuhr^N»cr Gefälle im Sundgau, Elsaß und andern Orten seien schon vor vielen Jahren unter seinem AmtSvor-geführt und durch Deputationen und feierliche Gesandtschaften untcrstüzt, aber mit unvollzogcncnvertaten, mit langweiligen Verzögerungen, mit Bedrohungen oder nichtigen Vertröstungen abgewiesen worden;
habe lange genug Geduld gehabt und man hätte sich noch länger gefügt, wenn nicht die so bedenkliche^»ction erfolgt wäre, welche den Hauptlcutcn die Fortsczung des Dienstes unmöglich mache; habe man' ^ genug gehabt, die Hauptlcutc bei Hofe zu instruircn, wie sie die obrigkeitlichen Unterhandlungen durch-^Uzen können, so hätte sie auch hingereicht, über so vielfältiges schriftliches und mündliches Andringen zu^sicetircn und entsprechenden Bescheid zu geben; daß man dem König gedroht habe, in keine Unterhandlungen^ ihm einzutreten, bis die RcductionS- und Soldangclcgcnhcit bereinigt sei, werde widersprochen; dagegen^ Thatsache, daß der König auf die ehrerbietigen Vorstellungen über die Reform geantwortet habe, diestiere, welche so nicht dienen wollen, können nach Hause zurükkehrcn; hätte man auch wirklich gesagt,