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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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September », Octt'bcr 1698.

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wird für einmal auf gemeinen evangelischen Kesten in Nidau oder Brugg znrükgchaltcn, bis St. Gallen zueine.» andern Entschlüsse bewogen werden kann, oder die Obrigkeiten sonst eine andere Verfügung treffen.Rüksichtlich der 45 Personen, welche St. Gallen in Fcsthaltung der Scala von 1686 zu wenig aufnimmt,wird auf Genehmigung der Obrigkeiten beschlossen, dieselben auf dem Gebiete von Bern zu verpflegen, oderdann schließlich den Städten Zürich, Bern und Schaffhauscn zu 15, 23 und 7 Personen zuzutheilen. Dabei'st einverstanden daß über die Betreffnisse jeder Stadt vom baslcrischcn Eontingent genaue Listen geführt und"ach denselben das Kostgeld vcrthcilt werde. Schaffhausen wird von Zürich, Bern »l.d Basel cinmüthigcrDank ausgesprochen wegen seiner geneigten Handreichung zur Vertheilung. Basels Vorbehalt, daß der Ab-marsch der Flüchtlinge längstens nach Ablauf deS Monatö Mär, stattfinde, wird allgemein angenommen;Bern jedoch will einer allfälligen Unmöglichkeit nicht vorgreife». Ferner wird beschlossen, kurz nach Neujahrnochmals eine Eonserenz zu halten, um den Abmarsch zu besprechen. Endlich werden die Kosten von 1»3Gl.10 B, ^lche aus der Anwesenheit der piemontesischen Prädicanten bei dieser Eonferenz erwachsen find, aufgc,..eine'Rechnung der V evangelischen Städte genommen. I.. tZürich u. Bern.) Auf die Eröffnung Zürichs,daß a>err Arnaud dortige Obrigkeit ersucht habe, seinen Sohn an denStudcuteutisch" in Zürich zu nehmen">'d in den Studien auferziehen zu lassen, was aber nicht habe gewährt werden können, weil bereits ein"iemontesischer Knabe einen solchen Freiplaz erhalten habe, anerbietet der Gesandte von Bern, solches seinerVbrigk.it zu berichten und, wenn möglich, dem jungen Arnaud die Aufnahme i» dortiger Stadt zu erwirken.

397.

Gemeiueidgeiiössische Tnflsaziiiig.

Vaden. Mi»«, Li». September bis l:j. Ottober.

Diaa.darch.v Luccrn. Allg. Absch. Bd. I.XXXIV, kol. 270.

Gesandte: Zürich. Johann Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Johann Ludwig Hirzel, Statthalter,^kr.., Emanurl von Graffenricd; Johann Friedrich von Sillading, beide Venner. Luccrn. Jol.annAdolph Dürlcr, Ritter, Schultheiß und Panncrherr; Johann Martin Sch.vytzcr, Statthalter und Obcrzcughcrr.

Jost AzariaS Schund, Landammann; Anton Schmid, alt-La»da»»»ai>». Schwpz. Johann RudolphSchindler, Landamman»; Jost Rudolph Rcding, Ritter, alt-Laiidammann. Unterwalden und Zug.'^'sschuldigt.) Evangelisch GlaruS. Johann Heinrich Zwicki, Landammann. Basel. Johann Balthasar"rkhardt, Oberstzunftmcistcr; Johann Jakob Mcria», des Raths. Frciburg. Franz Philipp von Lauten^'""»t Heid, Schultheiß; Karl Keßler, Sckelmeistcr. Solthurn. Johann Victor Bcscnval, Ritter des^"ritius- und LazaruSordenS, Schultheiß; Urö Snri, Venner. Scha ffhau sc». Johann Köchlin, Statthalter;

^ Heinrich Schalch, Scktlnieistcr. Appenzell. Johann Konrad Gyger, Landammann und Panncrhcrr,Jin.crrhodcn; Bartholome Sturzcncggcr, Landamma».., von Außcrrhodcn. Abt von St. Gallen,^"hcrr Fjdcl von Thum, erster Rath und Erbmarschall; Georg Wilhelm Ringk, Landhofmcister. Stadt^ Gallen. Lanrcnz Leonhard Höggcr, Dr. fluris, deS Raths. Wallis. Joseph Kalbcrmattcr, alt-^ßcastellan, des Raths von Sitten.