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September 1698.
Scala von 1686, welche ihm 28°/» anweise, gefallen zu lassen, wenn sich anch Bern nnd die übrigen Statteim gleichen Sinne aussprechen, immerhin mit dem Vorbehalt, daß dieses Anerbieten der Repartitionsscala von1674 unnachthcilig sein soll; sofern aber die übrigen Städte auf diesen Antrag nicht eingehen wollen, überlasse esihnen die Verantwortung des daranö erfolgenden Elends. Bern muß laut der Instruction bei der Nepartitio»von 1674 verbleiben. Basel cntschlägt sich gänzlich der Pcrsonalrcpartition, anerbietet aber Gcldcntschädigungfür die Verpflegung seines Contingcnts. Schaffhauscn und St. Gallen schließen sich endlich der ErklärungZürichs an. In dieser Verlegenheit wird Bern um nochmalige Einholung neuer Instruction ersucht. In Er-wartung dieser lcztcrn wird an Mülhausen das Ansinnen gestellt, einen Beitrag von 1200 Rcichsthalcr z"leisten, in der Meinung, daß diese, sowie andere fallende Licbcsstcucrn, für gemeinsame Kosten und Reise-gelder verwendet werden. Was die Versorgung der piemontcsischcn Thälcr mit Geistlichen betrifft, so wirddieser Gegenstand zu näherer Erdaucrung in den Abschied genommen. Sachbczüglich schlagen drei von de»auswandernden Geistlichen, Arnaud, Dumas und Iavel, der Confcrcnz vor, es möchten drei tüchtige Geißlichc mit einer jährlichen Sustcntation von je <00 Ncichöthalcrn in die entblößten Thalgemcindcn gesendetwerden. Bern äußert hiebet die Besorgnis!, wenn an die Stelle von sieben ausgewanderten Pfarrern n«rdrei gesendet werde», könnte das Recht der nachhcrigcn Bcsczung der andern vier Pfründen verwirkt werde»Dieser Gesichtspunkt wird daher ebenfalls in den Abschied genommen. Von den bernischcn Cvmmissaricn i»Nidau geht der Bericht ein, daß Biel von den in die Rcpartition fallenden 2803 Flüchtlingen 30 übernehme"wolle. Rüksichtlich der piemontcsischcn Geistlichen, die sich bei den Flüchtlingen befinden, glaubt man ei>»spccicllcrc Verwendung derselben angemessen. Herr Arnaud anerbietet sich, die Reise nach Holland zu mache"-um dort für seine Glaubcnöbrüdcr wegen einer festen Niederlassung zu unterhandeln; zu diesem Zwckc wildihm auf sein Anhalten in gemeinem evangelischem Namen ein Reisegeld von ungefähr 50 RcichSthalcrn »"lZürich angewiesen; die Herren DnmaS und Moutoux werden nach Bern und Herr Iavel nach Schaffhauß"beordert, um ihrer Heerde vorzustehen. Alle drei scheiden mit dem Auödrukc des innigsten Dankes. In fernesBcrathung, in wie weit man sich für die Flüchtlinge bei den evangelischen Fürsten verwenden wolle, wildbedenklich gefunden, Schritte für ihre dauernde auswärtige Ansiedelung zu thun, indem man sich dadurchallerlei Gcgcnantwortcn und Zumuthungcn auSsczcn würde, welche der Abschiebung dieser Leute hinderlichkönnten, was Herr Arnaud selbst als richtig anerkennt; dagegen wird auf Genehmigung der Obrigkeitengefunden, dem niederländischen und dein großbritannischen Gesandten durch einen Ausschuß über die Lage ^Flüchtlinge Vorstcllungöschrcibcn einzureichen und mündlich zu untcrstüzcn, sowie die Herren ArnaudPapon für ihre vorhabende Reise mit einem Recommendationsschreiben und einem Patent an Hesscn-Dar>"stadt zu versehen. Nach langen und ermüdenden Verhandlungen wird endlich für die Verpflegung ^baslcrischcn Contingcnts ein wöchentliches Kostgeld von einem Zürchcrguldcn auf die Person, ohne UntcrDdes Alters, fcstgesezt und im Allgemeinen die fünfstädtischc Repartitionsscala von 1674 angenommen.aber St. Gallen durchaus auf der Scala von 1686 bcharrt und von dem baslcrischcn Contingent nwverabredete Kostgclv keine Personen annehmen will, gelangt man endlich zu folgendem Abschicdsschluß:den 2833 Flüchtlingen sollen zuerst diejenigen 00 abgezogen werden, welche die Städte Biel (30), Nc>""'bürg (50) und Ncuenstadt (10) und allfällig noch die Grafschaft Neuenbürg freiwillig aufnehmen; derist nach der Scala von 1674 auf die V Städte zu vcrthcilcn, in der Weise, daß das baslcrischc Conti»^'nach gleicher Scala auf die andern vier Städte verlegt, aber nur den Städten Zürich, Bern undHausen zugesendet wird; das in 70 Personen bestehende Bctrcffniß St. Gallcnö vom baölcrischen Conti»^