September 1K98, 7.50
Bethciligung eingeladen worden sei. ES wird daher beschlossen, anch an Biel, Genf, Neuenbürg und Neucn-stadt zu schreiben nnd ihnen die Aufnahme einer Anzahl Picmontcscn, oder die Veranstaltung einer Eollectczu empfehlen LeztereS Ansinnen wird auch evangelisch Bünden gemacht. Inzwischen melden sich zwei Führerder Piemontcscn Dumas und Papon, bei der Confcrcnz an und machen auf besonders an sie gestellte Fragenfolgende Eröffnung- Nach Veröffentlichung des EdictS des Herzogs von Savoycn vom 1. Juli haben sichdie schwer betroffenen GlaubcnSbrüdcr am 10. August versammelt, und nicht nur an die evangelische Eidge-nossenschaft sondern auch vermittelst deS im Lande anwesenden niederländischen Gesandten Valkcnicr an dieGencralstaaten an den Kurfürsten von Brandenburg und durch diesen an den Bischof von London zu Händendes Königs von Großbritannien Briefe erlassen und sich zu gnädiger Protection empfohlen; das Schreibenan die evangelische Eidgenossenschaft sei wahrscheinlich auf der Post zu Pignerol Hinterhalten worden; siehätten ihren Weg am liebsten durch daS Mailändischc oder über den Gotthard genommen, auö Besorgnis,daheriger Einsprache aber sich Genf zugewendet, wohin ihnen die Etappen bezeichnet worden seien; späterhabe man Ihnen diesen Weg wieder abgeschlagen, weil man befürchtete, sie möchten wieder in Frankreich ein-fallen- d.e Zahl des Volkes haben sie selbst nicht recht gewußt, weil die Weitläufigkeit der Thäler und dieHöhe'der Gebirge eine Schäzung unmöglich gemacht habe; erst später habe man die Vergrößerung der An-zahl wahrgenommen, woraus sich denn auch die Ungleichheit der vMch.edenen Beuchte erkläre; obschon sieschon längere Zeit Arges haben befürchten müssen, haben sw sich doch mch um nnen bln e.wen Wohnsiz".ngcsthcn und bitten nun Gott, daß er sie bei den evangelr.chen Fürsten Gnade wolle firmen lassen. H.erauwird i neu thei.neh.nend geantwortet, diesen Winter über können sie sich ... der evangel.schen Eidgenossenschaftaufha..., dagegen müssen sie sich wegen der sonst schon großen Zahl von Fluchtl.ngen m> "gener armerku.e au den ersten Eintritt deS Frühlings unbedingt zur Alwe.se bere.t machen. H.efur statten d.e Führerhohen Dank ab und versprechen, mit ihren Leuten, sobald sie .... Lande se.en, Nach zu halten und e.nens^rn Aufenthaltsort zu suchen; nur bitten sie um E.nPfchlungen be. den evangel.schm Fur ten D.esem^snchc zu entsprechen wird nur insoweit als zu.äßig befunden als man sie be. w.rk.cher Abre.se zu .eb-tticher Aufnahme empfehlen könnte; aber auch hiefür w.rd .unterer Ber.cht an .e Obngke. en vorbehalten.Die Fuhrer berichten ferner, durch diese Auswanderung se.en sieben der am n.e.sten gefäbrdeten Gemeinden,"'s St Jean la Tour le Villard, Noras, Praroustin, Pomarez und V.lle-seche chrer ^eel,orger beraubt,-Ich. V« w>> ».misch,,, W-sschIa,,d „s... .....d.i. sdUI'ii- da d.. >'«, San«,,.,, ,.i„. «m,„°s,,,>«.<?-, di. nach ihm, SI-iM>,>> ftch- G,m.,n»„. n»,„fch.„, das, -m an«
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