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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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711
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April 1098. 711

Vofttei Lauis. I. Art. 237. Fischerei. Art. 238. Fischerei.

I. 2l4. Greifen, Gcbietsverlezungenic. «». 262. Geistliche, Pfrnndsachc» ,c.Vogtei Mendris. P Art. 3 t 4. Güterverkauf an Fremde.

v aus dem Neuenburgbuch ?, S. t28 des Bernerarchivs.

Konferenz der evangelischen Orte, Stadt St. Gallen nnd Biel während der Tagsazung zu

Baden. Uw», im April.

Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. 7«, kol. 147.

Gesandte: Die nämlichen wie auf der Tagsazung; für evangelisch GlaruS Johann HeinrichZwicki, Landannnann.

i>. Hauptgcgenstand der Bcrathung dieser Eonfcrcnz ist der schaffhausisch-ncllcnl'urgischc Streit, rüksichtlich^ssen Beilegung auf dcu allgemeinen Abschied verwiesen wird. I». Der Gesandte der Stadt St. Gallen"öffnet auf dal,enge Interpellation, bevor seine Obrigkeit zu ciucr Entschließung über den schaffhausischcnAbschied habe schreiten wollen, habe sie eine Deputation an die Pfalzräthe des AbtcS abgeschikt und unterallseitigem Rechtsvorbehalt für dieses Jahr sich mit ihnen dahin verständigt, daß die auf hl. Kreuztag statt-findenden Proccssioncn um die Stadt gchcu und durch das dem Abt eigcnthümlich gehörige Thor iu dieKlosterkirche einziehen. Hicvon habe die Stadt dein französischen Gesandten, mit dem sie über die Interessenihrer Kauflcute confcrirt habe, in Ansehung der dabei gemachten Ermahnung zur gütlichen Beilegung diesesdie Ruhe der Eidgenossenschaft störenden AnstandcS, Mitthcilung gemacht und sich selbst geneigt gezeigt, einStük Geld zu opfern, um den Frieden zu sichern; unter diesen Umständen halte die Stadt aber dafür, daßdas Geschäft ohne Gefahr für die öffentliche Ruhe wohl etwas verschoben werden dürfte; indessen gewärtigefi° den Rath der evangelischen Orte. Diese Eröffnung wird mit Beifall aufgenommen und darauf gutgc-fundcn, den Verlauf der Krcuzprocessioncn abzuwarten und zu sehen, was die katholischen Schirmortc oderd" Abt diesfalls anregen werden. Da man aber vernimmt, daß der Gesandte dcö AbteS bei Luccrn Schrittell"han habe, welche mit der äußerlich bezeugten guten Disposition in Widerspruch stehen, auch Luccrn aufErledigung der Sache dringt, wie aus seinen Acußcrungcn auf einer schirmörtischcn Confercnz zu entnehmen'"ar, so treten die evangelischen Orte nochmals in sorgfältige Bcrathung ein, deren Ergebniß im Wesentlichen^hin gcht, es möchte die Stadt sich angelegen sein lassen, auf anständige Weise aus der Sache zu kommen""d zu diesem Zwck durch Confcrcnzcn mit der Gegenpartei cS dahin zu bringen suchen, daß der Anstand^gen der Proccssioncn sammt dem Entschädigungspunkt unter den Parteien selbst definitiv geregelt werden"'bchtc; falls dicS nicht erhältlich sei, lasse man cS bei dem schaffhausischcn Abschied verbleiben, erwarte danndaß der Gesandte von St. Gallen auf der Tagsazung in Solothurn diesfalls mit genüglichem Bescheidscheinen werde. Da Beat Anton Schnorf, Untcrvogt zu Baden, ein Tractätlein mit dem Titel: ,01uvigoder likrorum utriusgue Piris anatomia/ in den Druk gegeben und darin die wichtigsten^'dfricdlichcn Instrumente, alö den Frieden von 1531, den Vertrag von 1632 und den Friedensschluß von^6, sowie die evangelische Religion und ihre Bekenner auf giftige und uuwahrhaftc Weise angezogen,