Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
252
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252Möchten doch diese schrecklichen Repressalien uns für dieZukunft klüger machen! Möchten sie das Blei der Weisheitin das ausgebrannte Gehirn der verschiedenen Partheihaͤuptersenken! Sie alle ließen sich höchst falsche Schritte zu Schul-den kommen. Welche Verantwortung haben diejenigen aufsich, welche andre zur Theilnahme an demselben verleiteten!Blut, vergossen zu Pamiers im Languedoc,im Okt. 1790.Das Betragen der Regierten modelt sich genau nach demBetragen der Regierer.Die Stadt Pamiers hatte einen kleinen Despoten,Namens Darmaing, zu ihrem Maire; er wollte dieübrigen Munizipalbeamten nicht für seine Kollegen aner-kennen. Er spielte den Tyrannen und schaltete nach sei-nem Gutdünken über die bewaffnete Macht. Er giebt fünf-zig Reutern von der Marechaussee den Befehl, zwei Offi-ziere von der Nationalgarde in Verhaft zu nehmen. GleichBösewichtern geknebelt, führt man sie in den Kerker. DasVolk versammelt sich und heischt ihre Freilassung. Ein un-bewaffneter Gardist übernimmt es, den Marechausseen vor-vorzustellen, daß sie keinesweges brüderlich handeln. Stattaller Antwort bekommt er einen Pistolenschuß, der ihntödtet. Der Mörder, ein Wachtmeister unter den Traban-ten des Maire, fällt gleich darauf durch eine rächende Ku-gel. Die Sturmglocke ertönt; der Maire macht sich ausdem Staube; die Ruhe wird durch seine Abwesenheit fastaugenblicklich hergestellt