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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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September 1693.

Umgang von mm an angenommen haben wollen. Daraufhin versammelt sich die allgemeine Session, welchebeschließt, den Abschied nicht unter dein Namen der »nbethciligtcn Orte allein, sondern in demjenigen derXIII und zugewandten Orte einzurichten, womit Sekclmcistcr Waser, Sckclmcistcr Tillicr, Stadtschrcibcr Balthasarund Erbmarschall von Thurn beauftragt werden. Des Nachmittags wird diesem Ausschuß erklärt, baßder bcrnische Secrctär bereits einen Entwurf gemacht, der mit einigen Abänderungen angenommen und den14. September (24. n. K.) vor gesammter allgemeiner Session abgelesen und gutgeheißen worden ist. DasNähcrc enthält der gemeine Abschied. Diesen Mittag (24. September) ließ der französische Ambassador dnbcrnischen Gesandten absonderlich über ihre glüklichc Ncgociation und den vermittelten Frieden complimentuc».Solchem nach sind allerseits Herren Ehrengcsandtc, wie geschienen, mit ziemlicher Zufriedenheit, verreist.

Vorstehende Relation ist eine Oriqinalausfcrtiqunq mit der Unterschrift des Verfassers; jedochalle darin allegirten Beilagen. Das Staatsarchiv Bern hat diese Relation nicht; oder wenigstens hat Ijezt dort nicht aufgefunden werden können.

»10.

Konferenz der V katholischen Orte.

Wcgflis. 17. September.

zeandeSarchiv Tchwyz. Abschiede.

Gesandte: Luccrn. Rudolph Mohr, Ritter, Statthalter und Stadtvcnncr; Johann Marti» SchwV^'Oberzcughcrr. Uri. Johann Anton Schmid, alt-Landammann und savoyischer Gardchauptmann; o"Heinrich Bcßlcr, Oberzcughcrr; Joseph Anton Püntincr, alt-Landschrcibcr und des Raths. SchwYZ-Dominik Betschart, Landsfähndrich; Anton Jgnaz Ccbcrg, des Raths. Unterwaldcn. Franz Andcrha^'Sckclmcistcr von Obwaldcn; Joseph Karl Lussi, Ritter, Landanunann und Panncrherr von Nidwaldcn. ^ ^^Johann Jakob Brandenberg, Statthalter und Panncrherr; Johann Weber, des Raths. ^

Gegenstand dieser von Uri begehrten Confcrcnz ist wiederum das Wartaucrgcschäft, welchesdrei Wochen ohne Erfolg auf der Tagsazung verhandelt wird und in Folge dessen neue Instructionen bcgwerden. Vor dem Eintreten in die Hauptsache wird der kriegerische Zustand der evangelischen und katly' N ^Orte in Bezug auf den drohenden Bruch besprochen. Schwyz berichtet, daß Zürich gegen seineStraßen erweitere und verbessere, Wachen aufstelle und den Untcrthancn anbefohlen habe, sich mit Nk»n ^zu versehen; Glaruö der andern Religion habe bei Obcrwindcgg bei dein alten Schloß eine Schund ^gerichtet, eine neue Brüke über die Linth geschlagen, die Ziegclbrükc mit einem massiven Thorauf Landvogt Schorno'S Zuredestcllung geantwortet, cS geschehe im Einvcrständniß mit denferner habe Zürich große Schiffe auf dem See und verfertige, wahrscheinlich zu einer Belagerung, ^ ^großen Floß; endlich lasse es die Straße über das Wagnerfeld säubern, so daß es ohne ZweifelEinfall in's Uznachischc und Gaster, auf Vereinigung mit den unkatholischcn Glarncrn und auf eine» ' ^auf das Thurgau und Gewinnung der Toggcnburger abgesehen sei. Die Sicherheit erfordere n»n, ^Schwyz auf dem Hurdcncrfcld Schanzen auswerfe, wie bereits Oberst Heller, Commandant von l^ua ' .g;sich aus gegen das Wagncrfcld mit Gräben und Schanzen etwas Vorkehrung getroffen habe; für br" ^eines Bruches müsse Schwyz aber um eilenden Zuzug mit hinreichender Mannschaft bitten. Zug