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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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August », September 1693.

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Form, wir das so lange contestirtc Mandat pnblieirt werden soll. Daraufhin wird das neue Project sammt^m Mandat in gemeiner Session verlesen. Hierbei hat der Untervogt von Baden, der zugleich katholischer""parteiischer Schreiber war, die vorsäzlichc Gefährde gebraucht, daß er im Anfang statt bckanntcrmasscn. aufge-ben (aufgchcbt) bekanntermasscn aufgehört ablas; wenn dicö cvangclischcrscits nicht im Verlesen bemerkt wordenwäre, hätte es später -kaum wieder rcdrcssirt werden können;und wie dieser ungeartetc Jüngling dergleichen""verschämte und unlcidenlichc Stüklcin während dieser Ncgociation mehr gethan, als wird in künftigen Zeiten""A zu obscrvircn sein, daß man bei dergleichen Begebenheiten keinen Badcncr mehr zu einem unintercsstrtenSchreiber admittircn, sondern gerade in Ausschreibung der Tagsazung dem ersten katholischen »nintcrcssirtcn Ort""deute, einen Schreiber mit sich zu bringen." Bevor sich nun Zürich über das Verlesene dcclarircn sollte, ver-engt es eine Besprechung mit den übrigen evangelischen Orten; diesen eröffnen nun die Gesandten von Zürich,"c finden den Vorschlag zwar annehmbar, müssen aber vorerst ihre Obrigkeit anfragen; sie wollen daher den'"""gelischcn Orten zu Sinn gelegt haben, ob nicht die Sache dahin zu verleiten sei, dieses Vcrglcichsprojcctsämmtlichcn beteiligten Orten mit der Insinuation zuzustellen, den Befund darüber in bestimmter Frist"" Bern mitzutheilen. Zu dem Mandat werde Zürich nur dann beistimmen, wenn entweder die Partei das^)t gestehen, oder aber die unbcthciligten Orte die Sache einer andern Tagsazung anhängig machen werden.Nachdem hicvon den unbcthciligten katholischen Orten Kcnntniß gegeben worden, wird ein Ausschuß an die''"heiligten Katholischen abgeordnet, um zu vernehmen, ob sie zu einem definitiven Abschluß instruirt seien°b die Sache ml roferanäum nehmen müssen; im ersten, Fall wolle man die Entschließung von Zürich, die"'"ficn Abend eintreffen könne, erwarten; im andern Fall müßte man zu dem Schreiben an alle bcthciligtcnschoten. Die katholischen bcthciligtcn Orte erklärten sich aber ermächtigt, abzuschließen. Daraufhinbfchln, die evangelischen und katholischen unbcthciligten Orte dem Stande Zürich in gesondertem Schreiben^ Annahme des VcrglcichSvorschlagS und des Mandats. 11. Am Abend des 12. September (22. n. K.)ächtet Sckelmcistcr Wascr, der nach Zürich gereist war, der evangelischen Session, daß seine Obern sich"'^ich herbeigelassen, den Vergleich anzunehmen, wenn das Wortbekanntermasscn" ausfalle und der wicdcr-""" Vorbehalt am Schlüsse, daß keinem Thcil etwas gegeben oder benommen sei, unterbleibe, und endlichZürich auch eine Vorsehung rüksichtlich der Amtleute, damit solche Sachen künftig nicht mehr vor-Die evangelischen Orte legen darauf ihre Ansichten über die von Zürich begehrte Einrükung, sowie7° Gedanken über das ganze Project überhaupt, in einem gar umständlichen Erläutcrungsmcmorial nieder,^ de», evangelischen Abschied beigelegt wird. Als Vormcrk fällt in die Relation, daß dieser moäu« nxonüi^>ich der diesmaligen Einrichtung des evangelische» Abschieds den Katholischen abgelernt worden ist,'"b"" man den katholischen Abschied zur Handlung von 1632 zur Hand gebracht hat und daraus ersieht,Vortheile und Ränke die Katholischen gebraucht, damit sie das Wort: evangelisch wegen des RcchtS-"bs einbringen können und wie sie sich darin benähmen, die Evangelischen hintcrgangcn und übernommenT h"ben. Freitags den 13. September (23. n. K.) erklären die Gesandten von Zürich einer evangelischennach Ucbcrlcgung der gestrigen Diöcussion seien sie entschlossen, die Sache den unbcthciligten cvangc-Orten völliglich in den Schoost zu werfen. Das Mandat betreffend, soll mit der Publikation in"b"> begonnen und die Badcner bcvordcrst angewiesen werden, ihre aufgeführten Stükc wieder abzuführen,h°^uf dann Zürich das Mandat ebenfalls verkündigen lasse. Den unbetheiligten katholischen Orten wirdMitthcilung gemacht, mit dem Ansuchen, daß sie sich die gleiche Vollmacht von den betheiligtcnverschaffen. Leztcre erklären einem an sie abgeschiktcn Ausschuß, daß sie das aufgesezte Project ohne