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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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September 1695.

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während dcr Tagsazung an seinen Grenzen von Seite Zürichs nichts Neues vorgekehrt worden sei; die^äuinc zu den Wachtfeuern stehen zwar noch; taglich ziehen fünfundzwanzig Mann in das Kloster Kappeldie aber nur die eigenen Grenzen hüten; wenn cS zu Feindseligkeiten kommen sollte, so müsse Zug aus^ Hilft seiner Mitcidgenosscn zahlen, da das Land offen sei und die Kricgöräthc in Wcggis am 19, August^hin die Bcsazung dcö Baarcr Bodcnö mit hinlänglicher Mannschaft nöthig erklärt haben. Luccrn cntschul-sich des von ihm verlangten Zuzugö, da cö auf zwei Seiten ganz von Bern umschlosscn sei und die^zc»c Vcrthcidigung ihm genug Arbeit koste, um so mehr, da, wenn cö zu einem Bruche komme, derselbegemein sein werde. Die Bcrncr fangen wirklich an, sich zu regen, haben Wachten aufgestellt und dieMannschaft aufmahncn lassen. Nach Erdaucrung dcr Beschlüsse dcr KriegSräthc in Wcggis und dcr Sach-wird Schwyz gcrathcn, nicht zu Schanzwcrkcn zu schreiten, so lange, wie gegenwärtig, noch Hoffnunggütlichen Ausganges dcr Tagsazung vorhanden sei. I». In dem in Baden anhängigen Wartaucr-^Ichäft werden zwei Fragen unterschieden, nämlich, ob man den katholischen Gottesdienst zu Wartall aus-üben, von dcr Bcfugniß, in gemeinen Herrschaften beliebig Priester einzusezen, abstehen wolle. Lcztcresallgemein und unbedingt verneint; über crstcrcö sind die Ansichten anfänglich verschieden. Uri glaubt,^ sti GcwisscnSsachc, den katholischen Wartaucrn den gewünschten Scelcntrost zu gewähren; wenn aber dcr'l'Uius erkläre, man sei im Gewissen nicht dazu gehalten, so würde es sich beruhigen; bei einem gcgcn->ciligm Bescheid hätte dann dcr Papst auch Beistand und Subsidicn zum Kriege zu leisten. Schwyz willkatholischen Gottesdienst auch nicht nachgeben; wenn aber die übrigen Orte dazu nicht concurriren, soes die Sache erliegen lassen müssen. Untcrwaldcn betrachtet das Aufgeben dcr zu Wartau eingeführten' ^givnöübung als Einbruch in den allgemeinen Grundsaz, für den man sich allseitig ausgesprochen habe;^i,wärtigc Gelegenheit, denselben in Anwendung zu bringen, dürfe nicht vernachlässigt werden, da man den"Hvlischm immer vorhalte, cS könne seit 1632 kein Beispiel mehr aufgewiesen werden, daß man irgendwo^stcr cingcsezt habe; Untcrwalden bleibe also durchaus bei dem Abschied von Zug. Lcztcrcr Ort erklärt,H der Mehrheit zu fügen. Luccrn findet cö zu gewagt, wegen dcr einzigen Haushaltung TischhauscrS, diegut nach SarganS zur Kirche gehen könne, den Frieden und wichtige andere Interessen dcr Katho-auf's Spiel zu sczcn; wahrscheinlich sei es im Fall dcö Krieges zunächst auf Untcrdrükung von katho-^Glarus, also einer halben StandcSstimmc, abgesehen; es würde für viel fruchtbarer halten, die Einsczung^ Priesters zu Altcröwpl zu betreiben, wo dcr Bischof von Konstanz, als Collator, die Stiftung zu übcr-geneigt sei; damit werden alle Fragen über Parität, gleiche Säzc und Rcciprocation abgeschnitten.^ bic>cm Anlaß wird von Luccrn berichtet, ein Bote aus dem Wallis, Meyer Johann Jost, dessen Crc-^koscn wird, habe neulich (16. September) auf den Fall dcr Roth dortigen Zuzug versichert, zugleich^ auch angezeigt, daß Wallis wegen dcö im Augstthal stehenden und von einem Unkatholischcn befehligten^ Twentes Sacconay in Sorgen sei, worauf dann beim Hofe in Turin das Ansuchen gestellt worden, dieses..^»ciit anderswohin zu verlegen. In fortgcscztcr Berathung wird schließlich dcr Antrag Luccrns, den katho-G Gottesdienst in Wartau aufzugeben, »stk Vorbehalt der Genehmigung allseitig angenommen, mit AuS-von Untcrwaldcn, welches auf seiner Instruction bcharrt, übrigens die Ansicht dcr Mehrheit den>kz»,^^n zu hinterbringen übernimmt. «. Untcrwalden bringt in Anregung, ob man nicht mit dcr Ein-""G Priesters in AltcrSwyl ernstlich vorfahren, dagegen des Friedens wegen den Unkatholischcn mit^ird Vorsicht die Einsczung eines Prädicantcn an irgend einem Orte zugestehen sollte. Diese Anregungden Abschied genommen. «I. (S. u. cnnctb. Vogtcicn übcrh.)

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