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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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563
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August lk!15.

^»»cstic wird eingeschlossen Frau Hortensia von Salis, ausgeschlossen aber diejenigen, welche in Uznach""ige Zürcher geschädigt haben, wofür beim Landvogt von Uznach bereits Klage erhoben ist, sowie die bereitssolcher Thatcn willen Bestraften. Endlich wird zwischen den beteiligten und unbcthciligten Orten ab-drehet, daß über daö Vermittlungsgeschäft kein besonderes Protokoll formirt werde, beziehungsweise das von^ unparteiische» Sccrctärcn Gabriel Groß von Berit lind Untcrvogt Beat Antoil Schnorf geführte abolirtsoll. I». Bei Anlaß des WartaucrgcschäftS wird heilsam rcflcctirt, wie sehr die Ungerechtigkeit bei den^brjgkcitrn, namentlich auch mit Bezug auf die Verwaltung der gemeinen Vogteicn, überhandnehme und ei»^herigcr Spiegel in den Abschied genommen. <>. In seinem Vortrag vom 3l. August ermahnt der franzö-Gesandte die Eidgenossen zur Einigkeit und zur Bewahrung des köstlichen Gutes des Friedens, lind räthdiesem Glükc, wenn nöthig sei, in dem Wartaucrgcschäft ein Opfer zu bringen. Zugleichschert er sie der königlichen Huld und seiner Dienstbcrcitwilligkeit. In einer Note vom l2. September^lt er das ermüdende Andringen des kaiserlichen Gesandten wegen Abstellung der übel sogenannten TranS-^>ivncn, stellt der Tagsazung vor, daß damit nur bczwckt werde, die Orte wegen einiger MeinungS-^Ichiedcnheit in dieser Frage gegen einander aufzureizen, lind ermahnt sie nochmals zur schnellen Beseitigung^ Zwistes, der sie hier wieder zusaiinncngcführt habe, indem es sich bereits nicht mehr um das Haupt-^chäft, sondern um gesuchte Subtilitäten in den AuSdrüken handle, die mit der alten Schwcizcrtrcue nicht^nbarlich seien. Diese beiden Schreiben werden dem Gesandten verdankt, dem König die Versicherung'"'dcsmäßigcr Bereitwilligkeit erneuert und rüksichtlich der Schritte des kaiserlichen Gesandten bemerkt, daßH die Orte auf dasjenige beziehen, was sie schon früher sowohl ihm, als dem kaiserlichen Gesandten""'»stritt haben. «I. Der spanische Gesandte ermahnt mit Eingabe vom 23. August ebenfalls zur Einigkeitbetont, wenn man der Bitterkeit Raum gestatte, könne daö Unheil später kaum mehr bewältigt werden,der Vcrdankung dieses Schreibens wird die Versicherung bundcSgenössischer Treue gegen den König Ver-den. einem zweiten Schreiben vom 29. August ahndet der gleiche Gesandte neuerdings die TranS-">vn eidgenössischen in französischen Diensten stehenden Truppen, indem diese sich bei den Feindseligkeitenr» Brüssel besonders bethätigt haben; er erwarte daher, daß die Schuldigen exemplarisch werden abgc-^ Werden, sonst würden sich die Orte alle Potentaten zu Feinden machen. Hierauf wird unterm 7.^ ünwcr erwicdcrt, man beziehe sich dieser Klage halber auf die frühem Beschlüsse und Eröffnungen sowohl^ ")» selbst, als an den kaiserlichen Gesandten, v. Dieser lcztcrc empfiehlt in seinem Vortrag vomsick ^'"bcr eindringlich die gütliche Beseitigung des Streites, der diese Tagsazung veranlaßt habe, beschwert^ban» über die Feindseligkeiten der eidgenössischen Völker vor Brüssel, Dpxmuidcn und Namur, undrH gewärtigen, welche Abhilfe diesfalls nach den frühem Versprechungen erfolgen werde. Indem derThcil des Vortrags verdankt und mit der Versicherung getreuer Erfüllung der Bundcspflichtcn erwicdcrt» ' bezieht sich die Antwort rüksichtlich der gerügten TranSgrcssioncn einfach ans die frühem Erklärungen.^ b^se unbefriedigende Antwort erläßt der Gesandte unterm 7. September ein Memorial, worin er inZügen den Widerspruch der Tagsazung zwischen Wort und That hervorhebt, derselben zu bedenkenbaß, ,ocnn dreißig eidgenössische Bataillone die österreichischen Erblandc mit Schlachten, Beschießungenh ^brgcrungm überfallen, man sich nicht mehr mit Worten abspeisen lassen könne, sondern daß solcheH . ""gm als Negation der Worte aufgenommen werden müssen; er erwarte aber von der Klugheit derArsten eine billige Rcmcdur und erinnere diejenigen Orte, welche an den TranSgrcssioncn nicht'Üt seien, an ihr Versprechen, die Schuldigen zur Pflicht zurükzuführcn. Bei Bcrathung dieses