August U.95,
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abgefordert »verde», damit allsttllige Klage» dagegen angebracht werden können, wie z. B,, daß die Steuernzur Dekung derselben ungebührlich angelegt worden seien u, st w. 5. Da Cavaliere Ghiringhelli von denvornehmsten Communen der Grafschaft Bellcnz als ihr Sachwalter bestellt sein soll und sich zumal auchalö Schreiber oder Kanzler gebrauche» lasse, soll nachgefragt »verde», ob es vielleicht nicht de» Statutenzuwiderlaufe, k. Da der Stadtrath zu Bellcnz aus eigener Machtvollkommenheit verordnet hat, daß Niemandbei Strafe des Meineids wider seine Rathsschlüssc und Urtheile ctwaS Widriges einreden dürfe, folglich damitdie Weiterzichung an de» Conimissär oder die hohen Obrigkeiten verboten ist, sollen die Räthe, welche mitder Strafe des Meineids gedroht haben, zur Verautwortung berufe» »verde». 7. Der Rath von Bellenz solldie Statuten den Abschieden von Wielen und Brunnen gemäß bei Strafe von ZOO Kronen binnen vierMonaten zum Behelf des Armen und gemeinen Bauersmanns auch in italienischer Sprache schreiben lasse»,8. Um daß Jemand unschuldig wegen ungerechter Wage und Maß bei dem Landvvgt verklagt und um ei»Namhaftes gestraft worden, soll der falsche Kläger in deS Bcrurtheilten Fufistapfcn gestellt und die Bußevon ihm bezöge» »verde»», ü. Gin gewisser Landvvgt, der das angerufene liebe Recht nicht nach Amtspflichtadministrirt, soll gebührend zur Rede und Vcrantwortung gestellt »verde», 10. Da den Bellcnzcr» früherschon befohlen »vorbei», in ihrer Stadt eine Sust zu baue» und die Frist abgelaufen ist, soll eine neuescharfe Mahnung an sie ergehe». 11. Weil gewisse Eheleute wegen ihres unchrbarcn Wandels großesAergerniß gebe», soll der Landvogt als erste Instanz noch während des Sindicats einschreiten; »venu er esunterläßt, soll es vom Sindicat aus geschehe», 12. Wenn Jemand auf den» leztjährigeu Sindicat bestraftworden und jczt seine Unschuld darthun könnte, soll er, sowcit es seine Ehre und guten Leumund betrifft,Wohl 'möge» liberirt »verde». Land-öarchw Ridwaldc» - WochcnratlMrowloll Bd. 20, ko», ISS, ISS, 104,1«,
Gemeineidgonössische Tagsazung.
Baden, lkilä, L!1. August.
z.'«ccr». NX», Abschtrde Bd. I.XXX», iol, 101,
^ Gesandte: Zürich, Johann Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Johann Heinrich Wascr, Sckclmeistcr.Johann Rudolph Sinnrr, Sckelnicistcr; Johann Friedrich von Willading, des Raths. Luccrn.Rudolph Dürlcr, Ritter, Schultheiß und Panncrhcrr; Johann Karl Balthasar, Stadtschrciber und^ ^aths, Uri. Sebastian Emanucl Tanncr, Landannnann; Johann Martin Schund, alt-Landammann.
Hwyz Joha„„ RochuS Abybcrg, Landammann; Jakob Weber, Ritter, alt-Landainmann. Untcrwaldcn.^ui»i, alt-Landann»ann, und Johann Sebastian Müller, des Raths von Obwaldcn; Beat Jakob^ alt-Landammann von Nid»valden. Zug. Beat Kaspar Zurlauben, Amman»; Johann Kaspar»»i^ ^6-A»imann; Martin Schund, Sckclmcister. GlaruS. Johann Ludtvig Tschudi, Ritter, Land-Elmer, alt-Landammann. Basel, Johann Balthasar Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr;begt Mcrian, deS Raths. Frciburg. Franz Philipp von Lanten genannt Heid,
Althcjß; Keßler, Sckclmcister. Solothurn. Urs Suri, Vcnncr; Johann Ludtvig von Noll,kl»,ej^r. Schaffhau scn, Johann Konrad Wäpfer, Bürgermeister; Johann Köchlin, Statthalter,^ "icll, Ulrich Sutcr, Landammann, von Jnncrrhodcn; Laurenz Tanncr, alt-Landammann, von^ Schoden, Abt von St, Gallen. Freiherr Fidel von Thum, erster Rath und Erbmarschall; GeorgRingk, Landhofmeistcr, Stadt St, Gallen, Heinrich Hillcr, Bürgermeister.
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