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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Mai U!95.

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Zu I». Uri hatte auf de» tZ, April eine vicrörtige Conferenz zur Vorbesprechung »ach Brunnenaus geschrieben; als VerhandlungSgegcnständc nennt das WochcnrathSprotokoll von Nidwalde» vom lt. Aprilden Wartaucrhandcl, das Geschäft wegen der Kirche zu Attcrswifl, die Wahl eines eidgenössischen Agentenzu Mailand, die Bezahlung der rükständigen spanischen Pensionen. Als Gesandte schiktc Nidwalden Land-ammann Achcrmann und alt-Landammann Johann Ludwig Lussi mit der weiter» Instruction, in Betreffder Landstcuern (Taglicn) in den Gemeinde» der Grafschaft Bellenz nochmals zu bestätigen, daß die Steuernin denjenigen Gemeinden bezahlt werden, wo die Grundstükc gelegen sind.

LandeSnrchiv Nidwalden: Wochcnrathöprotokoll a. a. O. kol. 152.

297.

Coilfercnz der VII das Sarganserland regierenden Orte.Zug. 25. bis 2». Mai.

TtaiUsarchw j.'»ccr». All». Absch. Bd. I.xxxi, kol. ao.

Gesandte: Zürich. Johann Heinrich Eschcr, Bürgermeister und oberster Fcldhauptmann; Johann'Rurich Wascr, Sckelmeistcr. Lnccrn. Johann Rudolph Dürler, Ritter, Schultheiß und Panncrherr;gj Ludwig Meyer, Kornhcrr nnd dcS Raths. Uri. Sebastian Einanucl Tanncr, Landanimann und^dehauptmann; Johann Karl Bcßlcr, alt-Landa»unann und Panncrherr. Schwyz. Johann RochuS'^'^g, Landanimann; Johann Leonhard Janscr, deö Raths. Uutcrwaldc n. Jakob Burach (Burch),

^^daamiann, und Sebastian Müller, Bauherr lind deö Raths von Obwaldcn; Karl Joseph Lussi, Ritter,^"^"»naim und Pannerhcrr, und Johann Ludwig Lussi, Ritter, alt-Landa»nnann von Nidwalden. Zug.

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»eis Zurlaubcn, Ritter, Ammann; Johanir Jakob Brandenberg, Statthalter; Oöwald Kolin, EckelA°b

^>ster; Johann Kaspar Eustcr, Severin Trinkler und Franz Kreuel, alle drei alt-A»»»änncr. GlaruS.Ludwig Tschudi, Ritter, Landanimann; Christoph Clmcr, alt-Landammann und Statthalter.

srg " Wartaucrgcschüftcö wegen vcrsannncltcn Cvnfcrcnz überbringt Herr Baron, Sccrctär dcS

^^^'^!chcn Gesandten, einen vom 22. Mai datirtcn Brief, worin der Gesandte die ruhige Ausgleichungvcrd Streites empfiehlt und nvthigcnfalls seine Vcrinittlling anbietet. Dieses Schreiben wird

sg» Eintreten auf das Wartaliergeschäft rügen Zürich und evangelisch Glarns das Untcr-

" bcs gcmcinoir LandvogtS, der gegen Ende deö verflossenen Jahrcö zu Wartall eigenmächtig denseiGottesdienst wieder einführte. Ungeachtet der Vorstellung der evangelischen mitrcgicrcndcn Orte»ich Einstcllllng des Gottesdienstes, bis darüber durch eine Confcrcnz lallt Verträgen, Abschieden

^ ^dfriedcnSschlüssen entschieden sein »verde, nicht zugestanden, sondern derselbe mit etwclchcn Untcr-h»gca fortgesczt lvordcn, und zwar auf Weisung der mchrern Orte. Die klagenden Stände verlangen^ vorerst dem Landvogt für seine Handlungsweise ein ernstliches Mißfallen bezeugt und für/estgcsczt werden, daß ein jeweiliger Landvogt in solchen RcligionSsachcn die Weisung aller regierenden""hole, und sofern dieselbe nicht gleichlautend ausfalle, in einer gemeinsamen Versammlung freundlichVii ^ "^schieden werde; wenn dann auch dieses Mittel nicht zum Zweke führe, solle nach Anleitung der'»erb ^ ^ Abschiede, besonders aber des Vertrages von 1632 und des Landfriedens von 1656 verfahrenDies sei um so nöthigcr, als neulich zu Wängi cur ähnlicher Act vorgekommen, wobei der Priester