Januar 169!).
mau von dcm mailändischcn Sccrctär Serponti vernommen, daß der Bericht des Gubcrnators über die >"dem Handelsverkehr zu beobachtenden Formalitäten schon längst an den Hof abgegangen sei, wird dem übgenössischcn Residenten in Madrid empfohlen, auf eine baldige Entschließung zu dringen, doch daß diese »>)bundcs- oder tractatöwidrig sei, da man sie sonst nicht annehmen konnte. Gleichzeitig wird er erinnert, d>cForderungen der in Portugal im Dienst gestandenen Regimenter nach seiner Schuldigkeit endlich einmal zubezahlen, x. In dem Schreiben des spanischen Gesandten ist auch die Justifieation des zum eidgenössisch'"Agenten in Mailand ernannten Herrn Pcllizaro berührt worden; Uri eröffnet, seine Obrigkeit könne dicsruMann in der genannten Eigenschaft nicht anerkennen, sondern wäre eher der Meinung, daß ein Eidgcno»mit dieser Stelle betraut werden sollte. Die Gesandten von Zug überlassen diese Angelegenheit lediglich ^Disposition der Obrigkeit; die andern Orte wollen den Ausgang der von Pcllizaro anerbotcncn Rccyfcrtigung erwarten, da es ebenso unbillig wäre, sofern er unschuldig, ihn wegen einer Verleumdungbereits verliehenen Stelle wieder zu berauben, als unanständig, ihn darin zu belassen, sofern er sich "rechtfertigen könnte. I,. Dem savoyischcn Gesandten wird neuerdings geschrieben, er wolle dahindaß den in dortigem Dienste stehenden Eidgenossen kein fremder Oberst gegeben und die verschiedenenstehenden Bundcsgcldcr den Orten entrichtet werden, i u. Ii. (S. u. Thurgau.) I. Laut der durchNuntius Luccru »litgcthcilten Erklärung des Papstes sollen die Soldaten der Garde des Vicclegateu^Avignon nur aus Männern gewählt werden, welche Eidgenossen und in den Orten geboren stic"-Luccrn diese Mitthcilung dcm Nuntius bereits verdankt hat, läßt die Confcrenz cS dabei brwcudc"^^beschließt, hievon der Garde zu Avignon Mittheilung zu machen und ihr zu empfehlen, die WahrungRechtes künftig genau in Obacht zu nehmen.
Man sehe auch in dem Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
Landgrasschaft Thurga». o. Art. 973. Locales (Dicfienhofen). It. Art. Kt>2. Locales (Aaderf).
I. „ 397. Abzug.
Vier cnnetb. Bogt, überh. I». Art. L «t. Beziehungen z. d. Bischof v. (5onw.
Vogtki LnggaruS. >». Art. t38. Geistliche, .kirchliches.
295.
Confcrenz der V evangelischen Städte.
Aaran. Li», u 27. Januar. (16 u 17 a K)
Staatsarchiv Aürich. AUg. Abschiede Bd. 7ü. kvl. 2V7.
Gesandte: Zürich. Johann Heinrich Rahn, alt-Stadtschrcibcr und des Raths. Bcrn> ^Rudolph Sinner, Sckclmcistcr. Basel. Christoph Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr. Schaffhause»^
Konrad Wäpfcr, Statthalter und Panncrhcrr. Stadt St. Gallen. (Entschuldigt.)
n. Die Konferenz bcsammelt sich, um gemäß dcm Abschied vom Dccembcr v. I. über dieder französischen Flüchtlinge definitive Beschlüsse zu fassen. Die Stadt St. Gallen entschuldigt ihr ^wegen des schlimmen Wintcrwcttcrs und der großen Entfernung, verheißt aber, sich an der Fortst^Unterstüzung durch freiwillige Beiträge zu bcthciligcn. I». Der großbritannischc Gesandte sprichtSchreiben die Hoffnung aus, die evangelischen Orte werden die Unterstüzung der französischcn A»