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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Dccember U>94,

hinweggenommc», weßhalb sie obrigkeitliche Hilfe begehren, damit ihnen sowohl als den Sargansern gcholft"werden möchte, sollen die Gesandten ihnen alle Beihülfe leisten, 3, Hauptmann Feuers wegen bleibt S-tMbe, der Erkenntniß der Landvvgts Reding. 6, Die Herren von Glarus sind mit guter Manier zu ersuche"-dasi sie den llntcrthancn auch Gericht und Recht halten, »nd auch wegen Aufnahme der Kundschaft"'behilflich seien und sie nicht in große Kosten und Gefahren von khrc und Gut, ja selbst des Lebens setzen lasse",wie Karl Brentano und andere Gxempel beweisen, 7, Weil zu Uznach mit Grkaufung der Kapitalien g«r 5«großer Wucher gebraucht werde, Inden, man hundert Gulden Capital »m siebzig, ja sogar um fünfzig erkauft,der Schuldner aber die ganze Summe verzinsen müsse, will Schwyz diese llngebühr nicht mehr gestatte"'wdern solche Kapitalien dem Fiscus zuerkannt haben; die Gestattung des Zugrechtes innert Jahresfrist Z"Gunsten des Schuldners würde dem gemeinen Unterthan nicht wenig Trost sei», v°>w-»a.chw Schwyz,

293.

Conferenz der evangelischen Orte nnd Stadt St. Gallen.

Aarau. 7. bis Dccember. (27. bis 3t). November a. K.)

Slaa.snrchw Zürich, Allg, Msch, Bd. 7». kol. 247,

Gesandte: Zürich, Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter, Bern, ^Rudolph Sinncr, Sckclmcister; Johan Friedrich Willading, dcS Raths, Evangelisch GlaruS, ,Heinrich Zwicki, Zcughcrr. Basel. Christoph Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr. SchaffHausen,

Konrad Ncukomm, Bürgermeister; Johann Konrad Wäpfer, Statthalter und Panncrhcrr. StadtGallen, Johann Konrad Fels, Zcughcrr. ^

Da Bern den 29. October an die französischen Flüchtlinge eine Kundmachung erlassen ^den übrigen evangelischen Orten mitgetheilt hatte, worin dieselben aufgefordert wurden, sich auf ,Jahr um ein neues Unterkommen umzusehen, indem die Last ihrer Unterhaltung zu beschwerlich werde,diese Conferenz bcsammclt worden. Es wird nun nachdrüklich vorgestellt, wie sehr daö bisher anglüklichcn geübte Licbeöwcrk durch eine aussichtslose Entlassung derselben verdunkelt würde. Ma»daher vorab zu wissen, waS für Hoffnung für die Unterbringung besagter Flüchtlinge vorhanden sineröffnet darauf, alle dicSfälligcn Bemühungen seien erfolglos gewesen, und nun werde ihm die Last ^pflegung in Rüksicht auf das Gemeinwesen zu schwer; es sei zwar bereit, die Hälfte vieler Rc»ss' ^verwandten in Pflege zu behalten, wenn die andere Hälfte ihren Unterhalt außer seinem Gebiete si"ff'^sei müde, bei den übrigen Orten immer um Zuschüsse zu bitten, übrigens aber crbötig, eben so vu'lgemeinsamen Unterhalt der Flüchtlinge beizutragen und ihnen unter obrigkeitlicher Aufsicht zustellenals die übrigen evangelischen Städte zusammenschießen; allein daö werde für ein Jahr eine höhereerfordern, als bisher gesteuert worden sei. Darauf crwicdern die übrigen Orte, sie schäzcn die Last ^nicht zu gering, aber auch sie haben ihre Beschwerden; so habe Zürich die aus Bünden,

Schwaben vertriebenen Rcligionögcnosscn aufgenommen und ohne andere Bethciligung unterhalten,auch jezt eine ansehnliche Zahl solcher französischer Flüchtlinge; inzwischen sei der frühere Mangel d»^ ^segensreiche Erudte beseitigt worden, so daß man erwarte, Bern werde diese Leute entweder allem, ^einem geringen Beitrag seiner religionSvcrwandtcn Eidgenossen bis auf Weiteres unterhalten.