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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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December 169.1 u. Januar 1694.

270.

Conferenz der Orte Uri, Schwyz und 9tidwalden.

Brunnen. Nitt.'t, II». December.

Statthalter und Rath von Uri erklären sich mit Schreiben vom 12. Dezember 1699 bereit, dieSchwyz nach Brunnen auf den 13. d. M. ausgeschriebene Konferenz wegen der harten Vorwürfe, als wc'^'die Handelsleute aus Schwyz und Ridwaldcn in Durchführung ihrer im Mailändischcn erhandeltenmit »»brüderlichen Proceduren tractirt, zu besuchen, um die Unbegründetheit dieser Klagen zu eröffne».

Lan>>«I!vrchi« Schwyz! Allen Ur! (Verkehr iibcr den

Nidwaldcn läßt diese Konferenz durch Landammann und Landshauptmann Lussi, alt-Landa"in>"""Achermann und Commiffär Achermann, der die mehrste Beschtvcrniß und der Sache» Informationbesuchen. - illlochenrvlhsprolokoll vom IS. u. IS. DlllwbN

Am 2.1. December wird darüber refcrirt, daß Uri sich zu allem gegenseitigen Verständniß anerböte»

A, a.0.

27l.

(sonferenz der V evangelischen Städte.

Zürich. 1M»4, 14. Januar. (4 a. K)

«taalsarchlv Zürich. All». Absch. Bv. 7S. toi. b.

Gesandte: Zürich. Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Johann Rudolph Steiner, Statthalter;Heinrich Waser, Sekclmcister; Johann Kaspar von Muralt, Obmann der Klöster; Johann Heinrichalt-Stadtschrciber. Bern. Bernhard von Mnralt, dcutschcr Sckrlmcistcr; Emanncl Steiger,

Basel. Balthasar Burkhardt, Oberstzunstincister. Schaff Hausen. Johann Konrad Wäpscr, Stntch"Stadt St. Gallen. Johann Konrad Fels, Zcughcrr.

n. Diese Konferenz ist wegen Abschiebung der französischen Flüchtlinge zusammcnbcrufen worin"Folge der Verabredungen vom Oktober v. I. wird Bern angefragt, was es rüksichtlich der ihmUntcrstüznngcn fordere. Dieses weist durch eine Rechnung nach, daß ihm die auf seinem Gebiete i>jc

Flüchtlinge von mehr als GXXl Personen, von denen sich I lXX) aus dem UntcrstüzungSctat befinde»andern die Lebensbedürfnisse zu hcrabgescztcm Preise beziehen, in sechs Monaten auf 40375 Kronenkommen, und glaubt, es sollte ihm entweder mittelst Rcpartition der Flüchtlinge auf die andern Orte, ^einer angemessenen Gctrcidclicfcrung an die Hand gegangen werden. Die übrigen Orte können ^Vorschläge nicht eingehen, sondern anerbieten Bern an seine Kosten von Mitte Octobcr bis Mitte L ^der iin September zu Aarau projcctirtcn Reparation 15lXX> Gnldcn, was angenommen wird. ^ ^ständigt man sich des Weitem, daß Bern dannzumal die Flüchtlinge nach Brugg tranöportirc, ,n>>

von drei Commissaricn aus Zürich, Bern und Schaffhauscn empfangen, nach Schaffhauscn geleitet,eincm Viaticum von 3 Reichsthalern für Erwachsene und 1 h- für Kinder, zahlbar zur Hälftebauscn, zur Hälfte an einem von Bern zu bestimmenden Orte in Deutschland, z. B. in Erlangen,