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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Januar 1KN4. 499

""b i» GvttcS Namen cntlasscn werden. Schaffhauscn und Stadt St. Galten, die zu 3450 Gl., beziehungS-

1950 Gl. veranlagt sind, behalten sich neue Instruction vor, welche dann auch mit einer Zusage

Niedert wird. Zur Sicherung der Reisegelder wird die Bildung eines FondeS von 3000 Reichöthalrrn

"ah der fünfstädtischcn Reparation beschlossen, der nach Bcdürfniß wieder durch neue Zuschüsse ergänzt

^rbcn soll. Evangelisch GlaruS und Appenzell-Außcrrhodcn werden ebenfalls um gutwillige Beiträge au

^^aiigcit. Mittelst besonderer Zuschriften werden die Gesandten von Großbritannien und der Niederlande

Mcht, den Flüchtlingen in ihren bezüglichen Ländern gute Aufnahme zu erwirken. Ein gleicher Schritt

^ bei dem Markgrafen von Ruvigny, Bicointc von Galloway, welcher auf seiner Durchreise nach Pic-

^»> hier erwartet wird, gcthan. I». WaS die Wiederherstellung der alten piemontcsischcn Kirche betrifft, so

»>a» allseitig der Uebcrzcugung, daß dieser Zwek ohne Handbictung Englands und Hollands nicht erreicht

^ rn könne. Es wird daher beschlossen, mit dem Markgrafen von Ruvigny bei seiner Durchreise zu con

^ und nach seiner Anleitung bei beiden genannten Höfen die zwekdienlichen Schritte zu thziu. v. DaS

^^^chrciben der kurpfälzischcn Kirchcnräthc aus Frankfurt vom 19/29. Dceember v. I. für die übersandte

^östcucr, sowie die Rechnung über die Verwendung derselben, der Bericht über ihre ferner» Angelegen-

"nd über den rühmlichen Eifer des Kurfürsten von Brandenburg für ihre Sache wird dem Abschiede

sch^^ der Meinung, daß man dieser Kirche auch fürdcr nach Umständen und Möglichkeit beholfen

Q. ^"bc. «>. M die ncucrbautc Kirche zu Ncu-Erlaug im Baircuthischcu und an die Errichtung einer

^»lc daselbst wird auf ein daherigcS Bittgcstich vom 26. Dcecmbcr a. K., unter Vorbehalt der Genehmigung

^ ^^>s>kcitrn, ein Beitrag von 310 Gulden nach der Rcpartition der V Städte beschlossen. «». Zürich

vv„ onwcscndcn Orten Kcnntniß, die Schifflcutc zu Rheineck seien am 12. November mit einer Ladung

°bp ^ Malter Korn, das theils im Rhcinthal gewachsen, thcils um Lindau und Bregcnz herum mit

ij^^'chcr Bewilligung und Bezahlung dcö schwäbischen JmpostS aufgekauft worden sei, in der Nähe dcS

^'^Uschn, UferS des BodensccS von kaiserlichen Soldaten, die sich in einem entgegenfahrenden Schiffe

p, ^ k hatten, angehalten und ihrer Waarc beraubt worden. Diese GebletSvcrlczung wird den Obrigkeiten auf

üil/' ^ Abschiede beigelegten Acten zur Bcrüksichtigung bei einer künftigen dicöfälligcn JnstructionS-

k, . empfohlen, f. Von Zürich wird ein vom 12. Januar datirtcs Schreiben dcS AbtcS von St.

T. vorgelegt, des Inhalts, daß er den Frcihcrrn Georg Sigmund von Hoffmann, dcö Stiftö zu Olmüß"'Herr

Eidgcuosscn und seinen Untcrthancn, zu seinem Agenten am Hofe zu Wien bestellt habe,^ Äitthcilung wird verdankt, mit der Bemerkung, daß man sich eintretenden Falles dieses Agenten

Tj..- ""H Gutfindcu auch von andern Orten vorfallende Angelegenheiten übertragen werden könnten.

'vi», ' ^rdc. Die vom Landvogt Blunicr zll Baden bei Zürich anhängig gemachte Beschwerde vonGlaruS, betreffend verschiedene Ucbcrgriffe seiner katholischen Mitlandlcutc, wird verlesen und dar-»»d cS habe evangelisch GlaruS seine Beschwerden gründlich und umständlich zu Papier zu fassen

einzugeben, damit dieselben den übrigen evangelischen Orten zu späterer Instruction mitgethcilt' können, i,. (S. u. Thurgan.) I. In Würdigung der gegenwärtigen Lage Europas werden den^»tcr Agende Punkte zur Bcrathung hintcrbracht: 1. Ob »tan nicht darauf trachten solle, alles etwa' ^angrlischcn Orten gehegte Mißtrauen einander offen aufzudckcn, um cö aus dem Wege zu"k' '"cht auf eine genauere Fassung des DcfcnsionalS hinarbeiten und 3. allseitig auf An<bedeutenden Baarschaft, als den iwrvus belli, bedacht sein sollte. It. Wie Basel berichtet, istBürger Heinrich Zäöliy ungeachtet der an die vordcröstcrrcichischc Regierung in WaldShut erlassenen