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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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September 1693.

>. Schaffhausen, das im Falle neuer kriegerischer Ereignisse am meisten auSgcsczt erscheint, empfiehlt sich ^getreuen Aufsehen der übrigen Orte, welches ihm auch zugesichert wird. Ii. Schließlich dankt Zürich w'übrigen evangelischen Orten für die beförderliche Ausschreibung und allseitige Bcsuchung dieser Tagsaz»»«und die Rath- und Hilfeleistung in den thurgauischcn Streitigkeiten.

Zu 1°- Die Abschiedsbeilage b' enthält einen dem Herzog von Savohen beliebt zu machenden Decret^entwurf, worin die Edicte vom 31. Januar und 9. April 1986 widerrufen und den Waldenscrn der TPi"Luzerne, Peyrouse, St. Martin und der umliegenden Orte Parustin, St. Bartholome und Rochcplatte, volleAmnestie ertheilt wird.

Rechmmgscoilfcrenz der Städte Berit und Freiburg betreffend ihre gemeinsnmen Vogteien-

Murten. ll». bis ltt. September.

Staatsarchiv Bern. Frriburger Abschiede. Bd. II, S. SiS.

Gesandte: Bern. Abraham Tillier, Venncr > Johann Rudolph Sinner, alt-Sckclmcister, beidetäglichen Raths. Freiburg. Rudolph Fiva, Generalcommissär; Franz Peter Vögclin, Sckclmcist^'Niklaus Vondcrweid, Stadtschreiber. .

(S. u. d. Vogteicn.) i»z». Die Gesandten übernehmen die Angehörigen von Faoug "VillarcpoS zu besserer Nachbarschaft und guter Vichhut zu ermahnen. «>«». Sekclmeister Vögelindaß bezüglich des von ihm geforderten Scchöthcilö am Zehnten zu RcssudcnS ein Jrrthum obwalte,wird eine nochmalige Prüfung der Urkunden beschlossen, r,-. (S. u. Tschcrliz.) Freiburg führt Kbul'daß zu Lausanne einer Bäkerin sechs Säkc Frucht, welche sie vom Pfarrer zu Bottens gekauft, eo»ß ^wurden, weil dafür ein zu hoher Preis bezahlt worden sei. Die Gesandten von Bern versprechen, diegelegcnhcit untersuchen zu lassen, tt. (S. u. Tschcrlitz.) Die Amtslcute werden beauftragt, Z»suchen, ob und welche Zinse von Montenach nach Wifliöburg und von Corccllcs nach Montenach Z» ^sind, und dabei zu unterscheiden zwischen Zinsen, die abgeliefert, und solchen die abgeholt werdenvv—xx. (S. u. d. Bogtcien.) vzp. Die Grenzbcrcinigung zwischen den Acmtern Milden undgegen Rue soll den 1.1. October, wo die Konferenz in Milden zusammentritt, beginnen und soll derauf der Grenze zwischen Brenks und Mörlens gemacht werden. Bei diesem Anlaß ist auch derbetreffend Holzschlag zwischen Burinaux und Vuarmarens zu erledigen. —«««». (S. u. d. ^I»I»I». " ' " ' ' "" '

Freiburg beschwert sich, daß die Berncr von einem durchpassircndcn Pferde einen Guido»

erheben und gleichzeitig Auflagen auf Eßwaaren, wie Vögel, schlage; ferner daß die Schwelle zu ^noch immer nicht entfernt sei. In Bezug auf den ersten Punkt verbleibt Bern bei seiner Vcrfüguug' ^den Zoll auf Eßwaaren betrifft, ersucht cö um nähere Mitthcilungen, um die Zollcr gehörigkönnen. Die Wegschaffung der Schwelle zu Laupen sei schon vor einiger Zeit befohlen worden; b" ^führung werde abermals angeordnet werden. «»«!«». Die Gesandten von Bern verlangen, daßWein, welches dein Herrn Breton zu Faoug in Donididicr unter dem Vorwand frühererconfiöcirt worden, verabfolgt oder vergütet werde. Die Gesandten von Freiburg rechtfertigen die Vers