Oktober 1693. 495
"Ut dem bisherigen Verhalten BrctonS und bestreiten dessen Angabc, als habe er Bürgschaft leisten wollen,"»d dst Beschwerde überhaupt, als sei der Zoll zu Domdidicr erhöht worden, rrr. Die Erledigung derrükständigcn Anstände betreffend die Zollcxemptioncn zu Wangen, Blcicnbach, Hcrzogcnbuchsec, Neust,Etiler betreffend die Käscsästchen dcS Herrn Dufour in Vivis wird den nächstens zusannucntrctendcn erbetenen^"läzeru zum Entscheid aller obwaltenden Differenzen überlassen, un« «uii. (S. u. d. Vogtcicn.)
Man sehe auch in dem Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
sreib. Bogt, llberh. I«. Art. 10.
°»tei Schwarzenburg. I». I. Art. «7—KS.
^ Orbe u Tscherlih. v. f. „»—z». t. »»,». rr. tt. vv. xx. 1»1»1»—fkr. 1,1,1»—»»»»»,.
^ «»«»«». Sinn. Art. 1S2—185.
Krandso». <>. «I. t. x. vv. «»,. irxir. HI- »„,»,. ttt. ,,,»>». Art. 412—125.Alnrten. I- » v I»I» «»«. ss Iiiiii. Art. K43—KK5.
2<M.
Coiiferenz der evangelischen Orte.
Aaran. 5. bis 9. Oetobcr. (25. bis 29. September a. K.)
Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. 72. kol. »54.
^ sandte: Zürich. Johann Kaspar Eschcr, Bürgermeister; Johann Rudolph Steiner, Statthalter,tl^/^ Johann Rudolph Sinner, Sckclmcistcr; Alexander von Wattcnwyl, des Raths. Basel. Bal-Burkhardt, Oberstzunftmeistcr; Andreas Burkhardt, Drcicrhcrr. Schaffhauscn. Johann Konrad^"dfer, Statthalter und Pannrrherr. Stadt St. Gallen. Johann Heinrich Hillcr, Bürgermeister,^"gclisch Glaruö und Appenzell - Austerrhodcn. (Entschuldigt.)drh ^ Eoufcrcnz versammelt sich, weil die Gesandten von Grostbritannicn und den Niederlanden
'heuhx Vorstellungen gegen die beschlossene Abschiebung der französischen Flüchtlinge eingereicht hatten. Jene^ Zutritt zur Eonfcrenz freigestellt worden war, finden sich bei derselben ein; dagegenevangelisch GlarnS und Appcnzcll-Austcrrhoden dir Erklärung vorgelegt, dast sie nicht erscheineneigener ?ioth wegen sich an den erforderlichen Geldbeiträgen nicht bcthciligen können. Von den^""dten wird nun vorgestellt, wie ungelegen diese späte Jahreszeit für die Abschiebung sei, wieUnterkommen finden werden, da die protestantischen deutschen Länder schon von franzö-^>>ch - kurpfälzischcn Vdrtriebcncn angefüllt seien und überdies schwere Kriegökostcn zu tragen haben;
die Anzahl jener Flüchtlinge nicht mehr so bedeutend, indem sie auf dem Gebiete dessie ^ unter viertausend herabgesunken sei; wenn man sie noch bis zum Frühling behalte, so werden^ Abschiebung möglichst untcrstüzcn und indessen für Vermehrung der Gctrcidczufuhr sich vcr-Het^".. ^"!Mn wird von den Orten die Noth, der Mistivachö, die Hemmung des Handels und die, ,,^rre geltend gcniacht und angeführt, daß eine wohlgeordnete christliche Liebe bei der Noth der eigenenanfange. Nach dem Rüktritt der fremden Gesandten und nachdem eine Reparation der Flücht-theilnehmendcn Orte nicht beliebt worden war, erklärt sich Zürich für Beibehaltung von zwei-' icdoch ohne Bcthciligung an den Transport- und VcrpflcgungSkostcn und den zu verabreichenden