Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
238
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238blick läßt er es halten. Die Nationalgarde von Metz, wel-che sich an der Spitze der einen Kolonne befindet, hofft imTriumph zu Nancy einzurücken. Kaum ist sie vor dem Thorvon Stainville angelangt so sprengt sie dasselbe. Plötz-lich kracht das schwere Geschütz; Kartätschen fliegen unterdas unglückliche Bataillon und schmettern vierzig Mann zuBoden. Man hat bemerkt, daß ein Reuter die erste Kano-ne losbrannte. Der junge Desilles wirft sich über einStück her, und mehr als zwanzig Flintenschüsse geben ihmden Tod. Das Regiment Vigier rückt auf einer andernSeite vor, und wird mit einem eben so mörderischen Feuerempfangen. Die Metzer Nationalgarde, welche ihren Be-fehlshaber verloren hat, formirt sich aufs neue, fest ent-schlossen seinen Tod zu rächen. Als die Schweitzer bemer-ken, daß das Ungewitter über sie losbrechen soll, suchen siedemselben durch Losbrennung des erwähnten Vier und zwan-zigpfünders, zuvor zu kommen. Schon glüht die Lunte;ein Weib sein Name ist unbekannt geblieben stürzteinen Eimer Wasser darüber her. Ohne diese Biederthatwürde jenes höllische Geschütz das ganze Metzer Bataillonaufgerieben haben. Bouille hatte es absichtlich an dieSpitze der Kolonne gestellt, um dadurch die alte Eifersuchtder beiden Städte wieder aufzuwecken. 9)9) Diese und die gleich folgende Beschuldigung gegen den Marquissind völlig ungegründet. Beuille ist kein Mann, der die Ge-fahr scheur; er ist eher tollkühn. Das beweist schon der Um-starb, daß er mir einer so kleinen Macht Nancy anzugreifenwagte. Er war immer da, wo es am hitzigsten hergieng. Aber esist natürlich, daß Prüdhomme und andere französische