Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
237
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237franz. Regimenter schicken sich an, zu gehorchen; die Schwei-tzer sind noch unschlüssig. Plötzlich ertönt der Ruf: "Nein,nein! eher wollen wir sterben! Man vereinigtsich, Widerstand zu leisten. Abgeordnete von den andernbeiden Regimentern bemühen sich, ihre Halsstärrigkeit zubesiegen; umsonst. Diese werden vielmehr dringend aufge-fordert, gemeinschaftliche Sache zu machen.Die Schweitzer waren unter den Waffen, und hattensich auf dem neuen Platze, am Thor von Stainville, ver-sammelt. Mit Kartätschen geladene Kanonen standen vorihren Reihen. Man bemerkte einen Vier und zwanzigpfün-der darunter, der bis an die Mündung vollgepfropft war.Diese drohenden Anstalten vermehren die Unruhen desGemeinderaths. Einige Mitglieder desselben werden, nachlangem Weigern, aus der Stadt gelassen und begeben sichzu Bouille, welchen sie mit dem abermaligen Starrsinnder Schweitzer bekannt machen. Sie ersuchen ihn zugleich,der Besatzung vier und zwanzig Stunden Aufschub zu ver-können. In dieser Zwischenzeit hoffen sie die erhitzten Ge-müther zu besänftigen, und dadurch dem Blutvergießen unallen, ihm verwandten, Gräueln vorzubauen. Indem mansich noch mit diesen Verhandlungen beschäftigt, tretten meh-rere Soldaten von den beiden franz. Regimentern zu denSchweitzern über. Bouille bleibt unbeweglich. Wohl weißer, daß eine Frist von zwei Stunden allzu kurz sey; 8) al-lein mit seinen Planen stimmt dies zusammen. Sein Heerist in voller Bewegung. Auch nicht einen einzigen Augen-2) Bouille zanderte, nach Verlauf der bestimmten Frist, nochüber drei viertel Stunden, ehe er den Angriff wirklich begann.Der Uebers.