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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Novembcr 1KN0.

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^hrcn; wx,,,, hjx Eidgenossenschaft die Sache ohne Vorurthcil ansähe, könnte sie solches nicht übel nehmen.

lgcnö sei er beauftragt, die Eidgenossenschaft der beständigen Wohlgcwogenhcit des Königs zu versichern,"ff Versicherung wird durch ein Gcgcneomplimcnt verdankt und dem Gesandten der Inhalt früherer Memo-^lie, namentlich betreffend die Ansprachen von 1635 bis 1637 und die Privilegien der in Frankreichsenden eidgenössischen Völker in Erinnerung gebracht. <». Auf den Fall, daß vom Kaiser oder vom Königb Frankreich auf die Schreiben vom 13. November keine befriedigende Antwort erfolgen sollte, wird die ^'ffung einer neuen Tagsazung unter Thcilnahmc von Wallis und den III Bünden beschlossen. UnterdessenMl, sieh Orte getreues Aufsehen gegen einander und besonders gegen die Grcnzortc und auf den Fall!>i<» ^"llriffcs getreue bundcögcmäßc Hilfe zu. «I. Bern verlangt, es möchten sich diejenigen Orte, die esoch gethan, über den Schirm seiner Landschaft Waadt erklären, worauf die bezüglichen OrteDrechen, auf eintretenden Fall alles laut eidgenössischen Bünden getreulich zu erstatten. <. Nach einemwürde den eidgenössischen Officicrcn in Frankreich ein neuer Eid zugcniuthct, mit der Vcr-ihrer König zu dienen, wo immer cS von ihnen gefordert werde, ohne Rüksicht auf die Verbote

^ ^ngkciten. ES wird beschlossen, jedes Ort solle sich bei seinen Officicrcn erkundigen, ob dieses Gc-^ wahr sei. Eine Abordnung des Bischofs von Basel dankt für den ihm und seinen Landenempfiehlt der Eidgenossenschaft neuerdings das Interesse des Biöthums. Dieser Gegcn-^ vnrd in den Hauptuntcrhandlungcn mit dem französischen Gesandten zur Sprache gebracht und in denbei« Kaiser und den König von Frankreich nachdrüklich befürwortet. p>. Mit einem Schreiben»» ^vvcmbcr stellt der spanische Gesandte den eidgenössischen Orten die Gefahren der von Frankreich"»l unternommenen Festungswerke vor, warnt sie vor leichtgläubiger Sorglosigkeit und wciöt

bei, k beS Herzogs von Savoycn hin, mit welchem fcindthätlich verfahren worden sei, sobald er

br», Frankreichs nicht mehr habe Folge leisten »vollen. Diese Vorstellung wird verdankt und

yc» .^""bten von den gefaßten Beschlüssen und den am 13. Novcmber erlassenen Schreiben Mitthcilung

Kaiser zu verwenden, daß er die bei ihm nachgesuchte Erklärung^lke» Frankreich jeden »vcitcril Vorwand zu benehmen. I». Am 10. November erscheint Peter

selbstaußerordentlicher Gesandter der niederländischen Gcncralstaaten vor der Tagsazung und hältbljsi ^ offenen Thülen einen weitläufigen Vortrag, worin er die KricgScrcignissc in ganz Europa übcr-Duelle derselben die Ambition und ungerechte Eroberungssucht bezeichnet, die Eidgenossenschaft vorhsi». Schmeicheleien ihrer geheimen Feinde warnt und endlich die Freundschaft und Unterstüzung derversichert. Indem die Tagsaznng die ausgesprochenen guten Gesinnungen verdankt und dem^lle» ^ gleiche Gegcnvcrsichcrung gibt, bemerkt sie, daß sie den Verlauf dieses Krieges Gott anhcim-indem die Eidgenossen hierüber nicht als Richter gcsczt seien. Von diesem Auftreten deS nirdcr-s>e^»^ " ^esandtcil nimmt derjenige von Frankreich Anlaß, mittelst Memorial vom 13. November die Dar-d»ß ^ die Ursachen des Kriegs als falsche Anschuldigungen zu erklären und namentlich zu bemerken,Nation, welche einen rechtmäßigen König durch Vermittlung seines TochtcrmannS vomund dadurch den Krieg angezündet habe, übel anstehe, von ungerechten Unternehmungen und^"ilungcn zu sprechen. I. Mit Schreiben vom 3. November berichtet Freiherr von Rost im^ de» ^ ^ffcrlichcn Gesandten, daß den Eidgenossen in ihrem frühcrn Gesuche um freie FruchtausfuhrMiedet, ^be entsprochen werden, wenn sie hinwieder dein mit dem kaiserlichen Gesandten Ver-" »achkvmnien werden. Das Schreiben wird in den Abschied genommen. Ii. Auf ein Memorial