September u. October 1690.
365
^'gehörigen derselben besczcn. Im Weiter» findet man, daß jcwcilcn ztvci Hanptlcute aus den verbündeten^etcn umgangswcise alö Commandanten dieser Truppen unter dem Besch! der eidgenössischen Räthe bestelltwerden sollten, was in den Abschied genommen wird. z». (Die mit Spanien verbündeten Orte.) WegenHerrn Cassani ist dem Vorort Luccrn überlassen, die befindende Nothdurft nach Spanien zu schreiben.
. Man sehe a»ch in dem Abschnitte Herrschaftsangelegenheite»:
rasschast Baden, u, u. «. Art. 3K2, 393. Kriegs- ». Militärsachen.
"aiei Freiämter. I. Art. 193. Kriegs- ». Militärsachen.
Coilferonz der evangelischen Orte und Stadt St. Gallen anläßlich der
Tagsaznng zu
Baden. U!W, 27. September. (17. a. K )
»iaa>«ar<I,lv Zürich. AN«. Absch. Bd. SV, kol. 150.
Gesandte: Die nämlichen wie auf der Tagsazung.
^ ^ In Betreff der von Frankreich erfolgten Aufkündung der Besoldling der bei Angst liegenden Truppen^ der Annäherung zlveicr feindlichen Heere werden die evangelischen Orte den katholischen vortragen, daß^ Bewahrung dcS PasscS bei Äugst in der Ehre und im Interesse der Eidgenossenschaft liege. Auf Bernshali^ ^ uach Maßgabe des Abschieds vom November 1688 auch noch die Wichtigkeit, welche die Er-u»g der Waldstädtc für die Eidgenossenschaft hat, insbesondere hervorgehoben werden. Da aber diez» in der allgemeinen Session von den evangelischen Orten die Erklärung verlangt haben, bei den
^ ' "finig dstseg Krieges gemachten Abschieden verbleiben zu wollen, dies aber bedenklich scheint, weil dieung auf eidgenössische Kosten durch Ablehnung der Bcthciligung einiger Orte an den Kosten unmöglichbc» » ^ fernem Lasten wesentlich auf die evangelischen Orte fallen würden, findet man am besten,
sich , Grundlage der Vertheidigung dcS Vaterlandes vorzustellen. Basel empfiehlt
hqlt eidgenössischen Aufsehen. Schaffhausen anerbietet sich, auf eigene Kosten 45 Mann in Angst zusbcr ' ^ nämliche Zusage gibt Appenzell für ein angemessenes Contingcnt. Bern lenkt die Aufmerksamkeit^rhiss^ Erhaltung der Waldstädtc, alö das beste Mittel, eine Umzingelung durch Frankreich zu
hör» Indessen behält man sich vor, die Eröffnungen des Grafen von Scrcni abzuwarten. Nach An-Hüi, ^ ^selben wird gutbcfundcn, in der Session Folgendes vorzuschlagen: 1. Der Ausdehnung der Festung^ widcrsczcil und daher beim französischen Gesandten alle Gegengründe geltend
t»Na ^egen der Vertheidigung der Waldstädtc wolle man vor Fassung eines Vorschlages die Acuße-iibcrl ^ ^^""'^ichcr Orte abwarten. 3. In Betreff der zum Bisthum Basel gehörigen Landschaft Pruntrut^tlia demselben verbündeten Orten, dieses Gebiet in besonder» Schuz zu nehmen. 4. Rük-
gc»xl, Bewahrung dcö PasscS zu Äugst soll man sich genau an den Inhalt des von allen OrtenAbschiedes vom Juni 1689 halten und den katholischen Orten die Versicherung geben, daß die" demselben in guten Treuen nachkommen werden. I». Wie Zürich berichtet, ist in dort ein"sicher Geistlicher, Arnaud, angekommen, mit der Meldung, cS befinden sich noch ungefähr tausend