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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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September u> October 1690.

die nicht hinlängliche Vollziehung des Beschlusses wegen der TranSgressionen, wovon Casal einen neue»Bcschwerdcpunkt bilde, und stellt schließlich das Begehren, cS mochte die Eidgenossenschaft, durch SavoycnsSchiksal von der Treulosigkeit Frankreichs gegen alle seine vorgeblichen Freunde, denen cS nur daS dcne-steium oräioin einräume, überzeugt, ihre Truppen aus den seit 1663 eroberten Ländern und vom Reichs'bodcn zurükbcrufcn, dem allgemeinen Feinde keine Werbungen mehr gestatten, dem Reiche und seinen Alliirlc»den Durchmarsch durch ihr Land gewähren und sich mit dieser vereinigten Macht verbinden, bis ei» allge-meiner Friedensschluß zu Stande gebracht und Frankreich zur Restitution derjenigen Länder gcnöthigt st>"werde, welche cS gegen den westfälischen Frieden an sich gerissen habe. Dieses Schreiben wird behufsEinholung besonderer Instruction in den Abschied genommen und davon dem Rcichöcollcgium Mitthcilu»Sgemacht. «. Der französische Gesandte hält am 29. September vor der Tagsazung einen Vortrag, in welch""er unter Versicherung der steten Wohlgcwogenhcit des Königs die Erwartung ausspricht, die Eidgenosse"werden die Arglist der Feinde desselben durchbissen und sich zu keinen Verpflichtungen und Vcrbindungc"verleiten lassen, welche sie von Frankreich entfernen könnten. Als Antwort überbringt ihm ein Ausschuß d"'oben unter n gefaßten Beschluß wegen Verwahrung der Grenzen. ,1. Mit Eingabe vom 3. October erklär«der französische Gesandte die von den Kaiserlichen verbreiteten Gerüchte, als seien Schweizer in des DelphiArmee außer Rheins, als haben solche in der Schlacht bei Staffarda mitgcfochtcn, als habe der KönigDurchpaß durch das Wallis «ach dem Augstthal begehrt und als hätten fünfundzwanzig französische Officiodie sich beim französischen Residenten in Genf befunden haben, die Stadtthorc cinnchmcn sollen, als Un-wahrheit. Diese Nachricht wird mit einem durch einen Ausschuß bestellten Memorial erwiedcrt, worin d""französischen Gesandten die Sicherheit und das Interesse Genfs empfohlen wird. «,. Graf Karl von Stt""-Abgeordneter des Kurfürsten von Bayern, gelangt mit Schreiben vom 30. September an die Tagsazungbegehrt eine Deputation, der er seine Aufträge eröffnen könne. Nachdem diese bestellt worden, werde»folgende drei Punkte mitgethcilt: t. Man habe gewisse Nachricht, daß die Franzosen die Festung H»"i<"gegen Basel erweitern wollen und daß sich die Eidgenossen hoffentlich eine solche Brille nicht auf die M«sezcn lassen werden; 2. die Franzosen beabsichtigen im BiSthum Basel Winterquartier zu nehmen, in welch""Fall die Alliirtcn die Eidgenossenschaft nicht unberuhigt lassen könnten; 3. die Franzosen hätten' ein Absth"'auf die Waldstädtc, weshalb die Eidgenossen diese bewachen möchten. Eine Abordnung von einem Gesa»^"aus jedem Ort macht nun hierüber dein sranzösiichcn Gesandten Gegenvorstellungen, vorzüglichHüningcn, bezüglich dessen man erklärt, daß wenn der fragliche Bau ausgeführt werden wollte, diesazung sich sofort versammeln und dieses Vorhaben mit allen Mitteln verhindern würde. Darauf crwic^der Gesandte: Von der Erweiterung Hüningcns habe er keinen Bericht erhalten; da cS aber in derTagsazung den Anschein gehabt habe, daß gewisse Orte den Durchpaß der Feinde des Königs »ich« ^hindern gedenken, so möge der König auch auf seine Sicherheit Bedacht genommen haben; er werde ^aber die Vorstellungen der Eidgenossen in Treuen cinbcrichtcn. WaS das BiSthum Basel betreffe, stihm weder mit Einquartirungcn noch in anderer Weise ctwaö Unangenehmes zugefügt werden, sowahre Neutralität beobachte. Rüksichtlich der Beschirmung der Waldstädte wird cidgcnössischcrscitS h""".gehoben, daß die von ihm (dem Gesandten) vor einem Jahr gegebene und vom König genehmigte Grklä""beobachtet worden sei, und daß man die Grenzen gegen beide kriegführenden Mächte nach Möglich^'wachen werde und auch von Seite des Königs eine gleiche Haltung erwarte, worauf der Gesandteer wolle dem König diese Erklärung getreulich hinterbringen. Die Tagsazung beschließt, dein Grast» "