September u. Octobcr 169(1,
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19k.
Außerordentliche gcmeiueidgcnössischc Tagsazung.
Baden. i<»W, L7. September bis 5». Oetober.
Staatsarchiv «»-er». A«g, Absch, Bd, I.XXVI, kol, 292,
^ Gesandte: Zürich, HanS Heinrich Eschcr, Bürgermeister; HanS Kaspar Landolt, Sckclmcistcr.
Johann Rudolph Sinncr, Sckclmcistcr; Johann Bernhard von Muralt, dcS Raths. Luccrn,urclian Zurgilgcn und Johann Rudolph Dürlcr, Ritter, beide Schultheiß. Uri und Schwpz. (Ent-Mdigt.) Unterwaldcn. Peter Eich, Landammann ob dem Wald; Hans Melchior Bali, Statthalter^ bei» Wald, Zug. Beat Kaspar Zurlauben, Ritter, Landshauptmann der Frciämtcr; Jakob Heinrich,^ Raths, GlaruS. Entschuldigt, Basel, Christoph Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr; Johann Balthasar^urkhardt, Drcicrhcrr. Frei bürg, Franz Philipp von Lauten genannt Heid, Schultheiß; Franz Peter^ilklin, Sckclmcistcr. Solothurn. Johann Victor Bcscnval, Ritter, Schultheiß; Urs Suri, Vcnncr.„Uffhausen. Johann Konrad Ncukomm, Bürgermeister; Johann Konrad Wäpfcr, Sckclmcistcr.^^»zell. Anton Marian Speck, Landammann, von Jnnerrhodcn; Konrad Zcllwcger, Landammann,^ Rußcrrhoden. Abt von St. Gallen. Freiherr Fidel von Thurn, Ritter, Landhofmeistcr. Stadt^ Galle». Tobias Schobingcr, Sckclmcistcr.
Die Versammlung gegenwärtiger Tagsazung ist veranlaßt worden theils durch ein Schreiben dcS^Rvshchcn Gesandten vom 9. September, worin er auf den 26. gl. M, die Besoldung der 756 zu ÄugstHilden Soldaten aufkündct, theils durch zwei Zuschriften dcö GcncralfcldzrugmcistcrS von Stadel, womit^ ^v"chung P^ssx Beschirmung der Waldstädte empfohlen wird. Ucbcr diese beiden Punkte
^ "uf Genehmigung der Obrigkeiten folgende Gutachten entworfen: 1. In Betreff der Soldauf-' Mehrheit der Orte beschließt, ihre Mannschaft in Angst liegen zu lassen und selbst zu besolden;^ ^»dcrn Orten, welche sich dessen beschweren oder ihre Truppen schon hcimbcrufcn habe», wird überlassen,beliebt, immerhin mit der Erklärung, daß die Ehre der Eidgenossenschaft erfordernH ^ jxpxs Ort einen Anthcil KricgSvolk dort aufgestellt halte. Die KriegSräthc sollen zu sechsabgeändert und von ihren Obrigkeiten bezahlt werden. Der angestellte ständige Spion seilallen anderer zu bezeichnen. Die Kapucincr, ivclchc als Feldgeistliche
stnd, seien aus der KricgScassc zu bezahlen. 2. In Betreff der Bewachung der Grenzen »lud dera» ^ Waldstädtc, welche von General von Stadel mit Schreiben vom 15. und 16. September
sehr ^ ""b zugewandten Orte und mit einem solchen vom 23. gl. M. an die Kricgöräthe zu Angst^^lcgentlich und in besonder», Auftrag dcö Kurfürsten von Bayern nachgesucht wurde, wird in Tr-ift Zuzogen, daß der projectirtc Vertrag über Beschirmung der Waldstädtc nicht zum Abschluß gediehen»»ter ^ General von Stadel und dem oberöstcrrcichischcn geheimen Rath zu Innsbruck
der y" Octobcr im Wesentlichen crwicdcrt, die Beschirmung der Waldstädtc hange von der Bewachung"'o» worüber mit dem kurbayerischcn Abgeordnete!, daö Nöthigc verabredet worden sei, worauf
^hcr' ^iiehc, »». Das Rcichöcollcginm zu RcgcnSburg rügt mit Schreiben vom 9. September die^ Haltung der Eidgenossen gegen Frankreich, die Belassung der Truppen im Dienste der Rcichöfcindc,
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