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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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August 1K9N,

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»»d wegen Beschirmung der eidgenössischen Pässe eventuell Schwierigkeiten machen, so soll man ihm ant-worten, man könne diese Angelegenheit nicht so leichthin mit dem Hauptgeschäft vermischen und getraue, daß^ Obrigkeiten in dieser Beziehung gewiß alle eidgenössische Gebühr beobachten werden.

IZtit.

Außerordentliche gemeineidgeuössische Tagsazung.

Baden. tVW, 4. bis 24. Augnft.

Staatsarchiv Luecr». All». Absch. Bd. UXXVI. kal. 24S,

Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter; Johanna ob Heidegger, Sckclmcistcr. Bern. Johann Rndolph Sinncr, Sckelmcistcr; Johann Bernhard vondes Raths. Luccrn. Aurelian Zurgilgcn und Rndolph Dürlcr, beide Schultheiß. Uri. Johann"rth, Schmid, Landammann; Johann Franz Schmid, Sckelmeistcr. Schwyz. Jost Rudolph Rcding,Landammann; Jakob Weber, Ritter, alt-Landammann. Unterwaldcn. Peter Enh, Landammann,' Äohai», Wirz, alt-Landammann ob dem Walv; Johann Ludwig Lnssi, Landammann nid dem Wald.

Beat Kaspar Zurlanben, Ritter, Landshauptmann in den Frciämtern; Franz Kreuel, alt-A»»nann.^ arus. Johann Ludwig Tschndi, Ritter, Landammann; Friedrich Zweifel, Statthalter. Basel. Christoph'^hardt, Obcrstzunftmeister; Johann Balthasar Bnrkhardt, Drcicrherr. Freiburg. Franz Philipp vonw'tei, genannt Heid, Schultheiß; Franz Peter Bögclin, Sckelmeistcr. Solothurn. Johann Victor"^>wal, Ritter, Schultheiß; Urs Suri, Venner. Schaphausen. Johann Konrad Ncukomm, Bürger-Avn ' ^vhann Konrad Wäpfcr, Sekclmcistcr. Appenzell. Ulrich Sutcr, Statthalter, von Jnncrrhoden;^ ^ Zcllwegcr, Landammann, von Außerrhoden. Abt von St. Gallen. Fidel von Thum, Ritter,»dhvfmcistcr. Stadt St. Gallen. Tvbiaö Schobingcr, Sckclmcistcr. Biel. Benedikt Rottcr, Stadt-^>ber; Haas, Spitalmcistcr.

A» abgcstattctcm eidgenössischem Gruß berichtet Basel, alle ciugchcndcn Nachrichten bestätigen den

Zweier großer feindlicher Heere gegen die eidgenössische Grenze und lassen befürchten, daß die eineArmeen den Paß über das basclschc Gebiet erzwingen möchte, waö den augenscheinlichen^>ju ^^hecrung der Stadt und insbesondere der Landschaft zur Folge hätte. I». Da Bern in der erstenwcht erschienen ist und am 2. August an Zürich geschrieben hat, wegen besserer Berichte undfür günstigen Erklärung dcS kaiserlichen Generals de SouchcS erachte es eine Tagsazung nicht

^ durch ein Schreiben dringend zum Erscheinen eingeladen, welchem dann auch Folge geleistet^ Während einige Gesandte zur Einholung von Instructionen heimkehren, wird beschlossen, einefich ., von vier Herren an die beidseitigen Generale abzuordnen. Da jedoch der Bericht eingeht, daßSeiiv ^ wieder entfernen, wird diese Gesandtschaft unterlassen. Dagegen wird rölereiulum

'>. ^ Z" Bestreitung der Kosten nothwcndigcr Gesandtschaften einen Fond einrichten könnte,die >>/ ^öffneten Instructionen sehr ungleich lauten, so wird i» der Bcrathung mit allem Nachdruk auf^»str ?^^'^ükeit einer möglichsten Einstimmigkeit gedrungen. Deshalb schreiben einige Orte um neue^, für andere begeben sich die Gesandten selbst zu diesem Zwckc nach Hause. Nachdem mit

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