Mai u. Juni tkNtt,
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.^>hasar Burkhardt, Drcicrherr. Frei bürg. Tobias Gottrau, Schultheiß; Peter Simon Vondcrwcid, drSSolothurn. Franz Suri, Ritter, alt-Schultheiß; Urö Suri, Vcnncr. Schaffhau scn. Tobias^lländcr, Burgcrmristcr; Johann Konrad Wäpfcr, Sckclmcistcr. Appenzell. Anton Marian Speck,ainmann, von Jnnerrhodcn; Conrad Zcllwcgcr, Landammann, von Außcrrhodcn. Abt von St.Frcjhxrr Fidel von Thür», Landhofmcistcr. Stadt St. Gallen. Heinrich Hillcr, Burger-
^sicr.
laut, ' Abstattung des eidgenössischen Grußes geloben sich alle Orte gegenseitigen Schuz des Vatcr-
^ und der Freiheit. I». Rüksichtlich des Akünzwcsenö beschwert man sich allgemein über daS Ein-schichten Rcichögcldes; Schwyz insbesondere erhebt sich gegen die Münzen eines Freiherr» vonlg»welcher ein kaiserliches Privilegium habe, aber gar schlechte Münzen schlage und dieselben gegeny). ° Anschlag in den eidgenössischen Orten einwechsle. Hierauf wird beschlossen, daö ReichSgcld solle gardr, - Zahlungsmittel anerkannt und das haldcnsteinischc Geld in allen Orten und den gemeinenHaid ' ^Pcicii verrufen und an der Zurzachcrmcsse mittelst Anschlags verpönt werden; solche, welcheH^^'uschcs Geld wechseln wollen, sind zu arretircn und exemplarisch zu bestrafen. «». Die frühere^ "wng ^r Neutralität in dem Sinne, daß keiner fremden Macht die Bctrctung des eidgenössischengestattet werden soll, wird erneuert. «I. Bern verlangt, daß in Gcmäßhcit des Abschiedes von^nc ^ Landschaft Waadt ebenfalls in eidgenössischen Schutz genommen werde, obwohl einige katholischehicr'i^'" H^vg von Savopen andere Erklärungen gegeben haben sollen. Die katholischen Orte eröffnen," "'cht instruirt zu. sein, dagegen aber zu wissen, daß cS nicht die Meinung habe, den Stand BernSch'M bleibt bei der dahcrigcn Erklärung seiner LandSgemcindc. v. Ncucr-erkennt, daß die Hochwachtcn, Feuerzeichen und Warnungsposten, wo eS noch nicht geschehen,^krdcn sollen, und daß jedes Ort seinen dreifachen Auszug in Bereitschaft halte, t. In Betreffsp^.. "^"^tät nach Außen werden die weitem Bcrathungcn durch den kaiserlichen, den französischen und den^^"btcn veranlaßt. Erstercr hält am 23. Mai vor der Session einen Bortrag, worin er die^/"6!pncht, die Obrigkeiten werden nun solche Instructionen über seilt früheres Anbringen crtheiltAug, ^ bcr Kaiser in Geinästhcit der Erbcinung cnvartc. Ucbcr die bekannt gewordenen grundlosenA„g. Frankreichs lasse er sich in keine Fcdcrfcchtcrci ein. Den 29. Mai übermittelt er ferner einentcjHg . ""6 einem an ihn erlassenen kaiserlichen Schreiben vom 19. gl. M., welches die Treulosigkeit Frank-^"blegung der Verträge, in Begünstigung der Türken gegen die deutsche Nation lind in dem Miß-jt, eidgenössischen Truppen scharf hervorhebt und dem Gesandten den Auftrag crtheilt, nachdrücklich
baß die Kauflcutc von Basel und Schaffhausen aufhören, unter unwahrer Dargrbung ihres^!siv>, Franzosen deutsche Waarcn zuzuführen. Desgleichen erscheint der französische Gesandte vor dermündlich die Wohlgcwogcnhcit des Königs versichert, zu getreuer Beobachtung der Bundesleig, ""b ein königliches Schreiben vom 28. April überreicht, worin der Tod der Drlphinin angc-
^b)ci„d ^"blich reicht er ein weitläufiges Memorial vom 24. Mai ein, welches mit großem dialektischemEidgenossen von den kaiserlichen und spanischen Gesandten früher erregten Bedenken, den^ssiv» betreffend, zu beseitigen strebt. Am 26. Mai hält auch der spanische Gesandte vor der
bchc,, ^ Bortrag, in welchem er die Hoffnung ausspricht, die Orte werden nun gegen die „abschcu-^ ^üigc Frankreichs" die mehrmals versprochenen Mittel in Anwendung bringen, die Zurükberufungu aus Frankreich begehrt und vorstellt, das mailändischc Gebiet, das von Frankreich so sehr bedroht