April 1690. 337
oitmcistcr bcgehrcn sollten, waS sie dem Vornehmen nach vorhaben, so wünsche er bezügliche Vcrhaltsbcfchlc.a über diese Frage Niemand instruirt ist, äußert man sich vorläufig dahin, cS solle mit den neu eingc-^ kiicn Orten zuerst geredet werden. Sofern sie auch ihre Rotten haben wollen, so glaubt man, es solle,°°thurn eine und katholisch GlaruS und katholisch Appenzell je eine halbe und diesen beiden Rotten je" Richter gestattet werden. Der Abt von St. Gallen, als zugewandter Ort, sei in gleicher Weise wie
^"^Wallis zu behandeln. (Alle Orte und der Abt von St. Gallen.) Schwyz begehrt über folgendenVab
Diese Führer habe man in Lachen arretirt und davon dem Bischof von Chur Kcnntniß gegeben,
^ Rath: Leonhard Philippi und Thomaö Felix von Untcrvatz haben ein Knäblcin eines katholischenttö nach Zürich führen wollen, wohin dessen zwei ältere Brüder auch schon widerrechtlich gebracht worden
abn ^antwortet habe, man solle das Knäblcin nach Schwyz nehmen und daselbst verkostgclden, die Führerlülrt^^ derjenigen Kosten, die sie geschikt haben, so lange in Arrest behalten, bis die zwei cnt-
Rg/" dm Katholischen wieder zugestellt werden. Darüber erthcilcn die katholischen Orte folgenden
Hl/ ss'll entweder den Bischof von Chur einladen, vor dem schwyzcrischcn Forum gerichtliche
sell ^ sühren, wozu dann auch Landammann und Rath der vier Dörfer zu ZizcrS vorgeladen werden<lcr/ ^ ^ dem Bischof die zwei Entführer überantworten, damit am Ort des Vergehens über siel»s/ " ^'^de. Der savoyischc Gesandte schreibt, daß sich wieder viele Waldcnscr an verschiedenen Ortend»i„c„^tcn und »vahrschcinlich einen Einfall in Piemont bcabsichtigcir. Dem weitem Bcgehrcn desj,.,, ' entsprechend tvird dieser Gegenstand in der allgemeinen Session vorgebracht. Das Ergebnis! ist^ Abschied enthalten, »n. (Die V Orte.) Ucbcr die Frage, wie die Kosten der zu Mailand
Gesandtschaft getilgt werden wollen, beantragen einige Orte, die Hälfte solle auS der jczt ein-sicandere aber aus der künftigen spanischen Pension erhoben.werden. Schwyz und Zug erklären,Us."'cht instruirt, etwas aus der Pension erheben zu lassen. Der Gegenstand wird allerseits in dengenommen.
Man sehe auch in dem Abschnitte Herrschaftsangclcgenheiten:
^liurgau. »4. Art. 496. Kriegs- n. Militärwcscn. t. Art. 460. Zollwesen.
Art. 2»9. Renßwnhren.
I». Art. 233. Fischerei.
«narus. «». Art. IIS. Anstände mit Mailand.
1!w.
Konferenz der evangelischen Orte, Stadt St. Gallen und Biel während der
Tagsaznng zu
Baden. U!W, ti). April. (9. a K)
TiaaiSarchw Zürich. Mg. Adsch. Bd. «8. kv>. ISZ.
^^halter^^' nämlichen, wie auf der Tagsazung; für evangelisch GlaruS Friedrich Zweifel,
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