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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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April 1690.

Erinnerung, es möchte dem Rathshcrrn Meyer von Basel wegen seiner Verdienste der Titel eineS cidgenössischcn Ingenieurs crthcilt werden. Hierauf wird denselben unterin 25. April crwiedcrt: Wegen Ra>^Herrn Meyer erhalten sie'die bezüglichen AbschicdsauSzügc vom April und Mai v. I. und nächstens wccddas verlangte Patent nachfolgen; wegen der Rcichsmünze sei mit dem kaiserlichen Botschafter gcspn'ch"'worden, welcher Abhilfe verheißen habe, was vielleicht dadurch geschehen konnte, daß man das Korn vc»Rhcinfcldcn bezöge; die Feuerzeichen, Hochwachtcn und Posten sollen wieder eingeführt werden. ,>anwesenden Orte.) Die katholischen Orte bringen vor, nach sichern Berichten und nach einer Mitchell»'^des französischen Gesandten sollen sich neuerdings viele Waldcnscr zusammenrotten und einen Einfall in ^inont beabsichtigen. Zürich und Bern versichern, daß ihnen hicvon nichts bekannt sei und ihnen solchcS st?unlieb wäre; sie seien bereit, gegen jedes derartige Unternehmen kräftigst einzuschreiten. Eö wird bcsäM^den Abschied vom September v. I. genau zu vollziehen. «». (S. u. Luggarus.) p. (S. u.

(Die das Thurgau regierenden Orte sammt Bern, Frciburg und Solothurn.) Auf den Bericht, dastVergleich über den JurisdictionSstrcit auf dem Bodcnsce von Seite des Kaisers und einiger Orte gench"'sei, einige aber noch Bedenken machen, wird erkannt, es solle hierüber auf künftige Jahrrechnung bch' ^endlicher Erledigung dieses Gegenstandes instruirt werden. (S. u. Frciämtcr.) n u. (S. u. Tlstwst

Besondere Verhandlungen der katholischen Orte.

<Allc Orte, Abt von St. Gallen und Wallis.) Die Gesandte» erklären sich bei diesen Üksähc^ ^Zeiten für Aufrcchthaltung der Ruhe des Vaterlandes und für Beobachtung der Neutralität, was ">>chder allgemeinen Session ausgesprochen wird. v. Um wegen des Bcisizcö von Wallis allen Einwcnm»der evangelischen Orte vorzubeugen, wird beschlossen, diesen lcztern von dem Erscheinen des Gesandten st'öAnzeige zu machen und ihnen von den früher» gleichartigen Beispielen Kcnntniß^zu geben. Der da) ^Erfolg ist im allgemeinen Abschied angegeben, Auf die Anfrage, wessen sich die betreffendenBezug auf die Unterhandlungen in Mailand entschlossen haben, wird von mchrcrn eröffnet, daß ihre ^kcit die fraglichen Unterhandlungen und den Abschied von Luccrn vom 3. April genehmigt haben;entschuldige» sich wegen Kürze der Zeit und versprechen, die bezügliche Entschließung baldigst »>>w' ' ^Glarus und Solothurn bemerken, sie seien im Bund mit Spanien nicht begriffen lind gehen siemailändischcn Unterhandlungen nichts an. Obschon der König von Spanien, als einer aus demOesterreich, auch in der Erbcinung begriffen sein soll, so haben sie sich doch die Hände niemals binvu> ^ynd können dies verschiedener Interessen wegen auch jezt nicht; eher müßten sie Instruction einholen,berichtet, dortseitö sei die Werbung neuer Compagnicn und Rccrutcn eingestellt worden; im ^cbrigcu ^^das mailändischc Vcrkommniß ohne Zweifel genehmigt werden. Wallis erklärt, daß cS nur mitverbündet sei und gern zur Aufrcchthaltung der Neutralität concurrircn werde; in Betreff dererwarte es weitere Instruction, x. (Die alten mit Savoyen verbündeten Orte.) Alt-Landamina»» ^von Uri,. als Gardehauptmann in Savoyen, bringt vor, bisher seien in der eidgenössischenTurin nur sechs Roltcnmeistcr aus den sechs Hauptortcn, zugleich mit dem Amte von Richtern, ^ ^die Soldaten von Wallis, obschon dieses seit Altem mit Savoyen verbündet ist, seien jcwcilcngenössischcn Rotten eingeschoben worden und haben keinen Rottmcister, sondern nur einen Rillst^ ^ ^,rWenn nun aber die neu eingetretenen Orte, als katholisch GlaruS, Solothurn, katholisch Appc^der Abt von St. Gallen, die bisher in die alten sechs Rotten repartirt worden seim, eigene R"