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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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August 1688.

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< - Auf Genehmigung der Obrigkeiten wird dem Herrn Jakob Otto, der Rechte Doctor zu Ulm,^ scin den V evangelischen Städten gewidmetes Tractätlein: /lomplum paeis st pneissentium/ bc-, die Friedensschlüsse von Wcstphalcn und Nimwcgcn, eine Gratifikation von 50 ReichSthalern^w»nt, t. Bern empfiehlt den Herrn de la Eonche, einen flüchtigen französischen Edelmann, der sich umEvangelische Kirchcnfreiheit im Dclphinat sehr verdient gemacht, zu einer Unterstüzung von 200 Rcichs-wn. Die übrigen Orte nehmen dies nä reksrenäuin. sx. (Die IV Städte.) Da es bisher nicht^ ugc» fgx die kurpfälzischen Kleinodien einen Käufer zu finden, so wird in den Abschied genommen,""ige der IV Städte durch Auökauf abgefunden werden wollen, oder ob die Kleinodien verhältnismäßig' 'heilen seien.

132.

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Langenthal, llittlt, l. bis A. Angnst. (22 bis 24 Juli a K)

T>aa<»arü,u> Zürich. A»g. Absch, Bd. ««. ko>. 2S4.

Zürich. Johann Kaspar Hirzcl, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter. Bern,nikis«"'" Bernhard von Muralt und Samuel Frisching, beide des Raths. Basel. Emanucl Socin, Burgcr-

^vhann Balthasar Burkhardt, Drcicrhcrr. Schaffhauscn. Christoph Moßmann, Sckclmcister.großes Konferenz besammclt sich auf Verlangen und die Anzeige Berns vom 16. Juli a. K., daß einebei Picmontescn nicht nach den brandcnburgischcn Landen ziehen wolle, bei 350 derselben bewaffnet

!iehc" ^vhannöinscl am Biclcrscc stehen und geradezu erklären, nicht aus der Eidgenossenschaft wcgzu-^fall ^ Angehörigen in Savoycn auch freigelassen werden. Wie Bern der Confcrcnz berichtet,^ Picmontcsen in drei Klassen, nämlich in solche, welche das brandenburgischc Asyl annehmen,iH dcr ^ dasselbe ausschlagen, aber dem FortwcisungSbcschlussc sich fügen, und endlich in solche, welchelalls " Abschiebung widcrsrzcn; die crstcrn seien in der Stadt Bern des Abmarsches gewärtig. Der eben-^»dciib" hichcr eingeladene Kammcrhcrr Bondcli berichtet, er habe zwar von der Ankunft derConnnissaricn in Gcroldsheim noch keine Anzeige erhalten, aber beim Residenten in^ ^'"stalt getroffen, daß die Picmontesen bei ihrer Ankunft in Gcroldsheim in Empfang genommen^cjch Abmarsch könne daher am künftigen Montag beginnen. Dies wird nun auch beschlossen und>ebcr? ^"rdnet, daß von da an die Abschiebung des ContingcntS der übrigen Orte succcssivc erfolge, daßbkr besonderer Commissär beigegeben werde und Zürich die nörhigcn Pässe besorge. Rüksichtlich

^°^»f b" wird berichtet, cS seien a»S derselben bereits 125 Personen außer Lands geschafft worden,tilg ochlosicn wird, darin fortzufahren. Die der dritten Klasse Angehörigen bestehen aus denjenigeninsil^ ''"vch Wallis in ihre Thälcr haben zurükkrhrcn wollen, dann .von Aigle nach der St. PcterS-Hq„b wurden, wo sie sich aber wieder zerstreut und bei der St. JohannSinsel mit den Waffen in derbic "vduigs gesammelt haben. Eine bcrnischc Gesandtschaft an dieselben habe kein Gehör gefunden;b>c haben erklärt, sich eher todtschlagc» zu lassen, als aus dem Schwcizcrland auszuziehen;

^ ^vsandtschaft habe sie getäuscht, indem man ihnen bei ihrem Auszug aus Savoycn von keinem

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