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April 1688,
Zu «>. In dem angegebene» Zeitraum waren in Schaffhausen 15,591 französische Flüchtlinge d>»gereist und mit Reisegeld versehen worden. Vom 9, November 1683 bis 14. Februar 1687 waren die ll""stüzungen aus dem Sekel von Schaffhausen bestritten worden; von dort an bis zum 16, Februarhatten in den gemeinsamen Unterstüzungssond eingeschossen: Zürich 6066 Guide», Bern 8647 Gl, 12 'Glarus 108 Gl,, Basel 3859 Gl, 12, Schaffhausen 3470 Gl, 24, Appenzell 126 Gl,, St, Galle» 19<>>"12, Mülhausen 648 Gl, und Biel 504 Gl,, zusammen also 25,344 Gulden.
12U.
Konferenz der evangelischen Orte und Stadt St. Gatten.
Aarau. llttttt, «.>. u. l<>. April. (30. u. 31. März a. K.)
Staatsarchiv Zürich. Mg, Absch. Bd. «a, k«I, ,81.
Gesandte: Zürich, Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter, Bern,Dachsclhofer, Nenner; Johann Rudolph Sinner, Sckclmcistcr wälschcr Lande. Glarus. Johann ^Weiß, alt-Landainmann, Basel. Christoph Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr; Johann Konrad Härder, SOschreibcr und des Raths. Schaffhausen, Johann Kvnrad Neukomm und Tobias Holländer, ^Bürgermeister, Appenzell Außcrrhoden. (Nicht vertreten.) St. Gallen. Tobias Schobingcr, Scmeister. ' .
Die Confcrenz versammelt sich auf den Wunsch Berns vorzüglich wegen des Streites zwischen ^und den Chorherren von Annccy. ». Christoph Wcrdmüllcr, dcö mchrern Raths von Zürich, erstattetseine Sendung zum Herzog von Würtcmberg sehr umständlichen Bericht. Alls demselben geht hervor, bap ^Herzog immer sehr geneigt ist, den Picmontcsen den Aufenthalt im Lande zu gestatten; das Pathcnge!^und die bewiesene Zuneigung der evangelischen Orte werden bei Hofe sehr gewürdigt und h»^Abgeordnete eine silberne Gießkanne sammt Bassin im Gewichte von 200 Loth erhalten. Dieser Bericht"verdankt, dem Abgeordneten das erhaltene Geschenk zuerkannt und die Reisekosten sammt den Auslage"die dem Herrn Ruellc und Herrn Dircctor Bartilly in Stuttgart verabreichten Geschenke, alles imbetrag von 421 Gl. 1k Schl., von den sieben Orten übernommen. I». Auf ein Verwendungsschreibe" ^Gcneralstaatcn der vereinigten Niederlande, daß man die Picmontescn bei ihrem entschiedenen Wido"''nicht ins Brandenbnrgische abliefere, da man sie näher und angenehmer versorgen könne, wird bci'äw^mit der Vollziehung des lcztcn Abschiedes von Aarau noch etwa vier Wochen einzuhalten nnd cineStheiO ^Kurfürsten von Brandenburg Kenntniß zu geben, daß kaum tausend Personen freiwillig in seine Landewerden, andernthcils den Herzog von Würtcmberg zu bitten, von seinen guten Gesinnungen gege"Waldcnser nicht abzustehen. Den Gencralstaatcn wird crwiedcrt, die Piemontcscn verdienten zwar ^viele Rüksicht, indem sie sich zum großen Thcil weigern, das ihnen im Brandcnburgischcn so großmüthO ^crbotcnc neue Vaterland anzunehmen, ungeachtet sie wissen, daß sie durch diese ferne Auswandcr»»ö ^gefangen gehaltenen Seelsorger lind Kinder in Freiheit sezcn könnten. Man wünschte aber von dein ^der in den Niederlanden gefallenen Collecte Kenntniß zu erhalten. Endlich wird an den Herzog vonneuerdings um Loslassung der gefangenen Geistlichen, Kinder und unter den Waffen Ergriffenen ^und Rathshcrr Muralt von Zürich ersucht, dieses Schreiben dem savoyischcn Gesandten zu empfehlt»/ "