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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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August 1K87.

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120.

Konferenz der die Vogteien Bellenz :c. regierenden III Orte.

Brunnen. 11i»7, l<». oder l». Angllft.

Auf diese Confcrenz, die alljährlich die Instruction der Gesandten auf das Sindicat der III Vvgtcienikststellt, ordnet Nidwalden Landammann Christen, Landöhauptmann Lussi, eventuell Statthalter Bali ah,folgendem weitern Auftrag: Sic sollen auf bittliches Anhalten cincö Ausschusses der Kirchgcnosscn vonBekenricd bei den Gesandten von Uri und Schwyz Rathes erholen wegen des zwischen den Bckcnricdcrn unddortigen Priesterschaft obwaltenden StrcitS, wie diesem nnbeliebigen Handel abzuhelfen sei. Die Ge-sandten sollen jedoch diesmal noch keine bestimmten Crklärunge» abgeben, da man noch nicht wisse, was^andshauptmann l,'ussi bei dem Legaten ausgerichtet habe. Sollte der Entscheid des Leztcrn nicht günstigausfallen, werde man llri und Schwyz aus Antrieb von Bckcnricd deö weitcrn berichten. Der Abschied

^lslt. vandcSarchi» Mdwaldc» ^ Wochknrath»proto1oll vo»> 14. Aug. IK87.

121.

Konferenz der IV evangelischen Städte und Genf.

Aara«. 11i»7, 17. bis L<>. Auftust. (7 bis 10 a. K.)

Zürich. Allg. Absch. Bd. KS, S. V4.

^sandte: Zürich. Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter. Bern. Johann^ von Büren, Benner; Rudolph Sinner, Sckclincistcr wälscher Lande. Basel. Franz Robert Brun--v Dberstzunftmeister; Johann Konrad Härder, Stadtschrciber und deö Raths. Schaphausen.Konrad Ncukvmm, Blirgerincistcr; Tobias Hollander, alt-Burgermcister. Genf. Michael Trcmblay,

"'Sindicus.

ch» ' Berichte deö genfcrischcn Gesandten zufolge verursachen Propst, Chorherren und Capitcl zu

»dd'^ ^ wchrcrn Monaten dem Rathc von Genf schwere Verdrießlichkeiten wegeil des großen Zehntensu»d ^Jurisdiction zu Mvin, und haben ihn ncbstdcm jüngsthin wegen aller übrigen Zehnten, Einkünftevor Güter, welche Genf seit unvordenklichen Zeiten im Payö de Gcx besizc, innert zwei Monaten

^ Parlament in Dijon citirt. In einem diesfalls vorgelegten Memorial wird die Wichtigkeit diesers>ai/ ^ Folgen auScinandergcsczt. In crstcrer Beziehung sei dieser Streit cincStheilö

ttr . sicher Natur und könne also nicht vor das Forum deö Parlaments in Dijon gehören, andcrnthcilSdcg K der Streitgegenstand im Pays de Gcx den jährlichen Werth von 12,000 Livrcs und die Restitution^ Reformation, d. h. seit hundcrtundfünfzig Jahren Bezogenen die Summe von 1,800,000 LivrcS.

Folgen sei zu bedenken, daß sich die übrigen Einkünfte in Savoycn jährlich auf ungefähr>>c>n ,^'"s belaufen und die Rcstitlltion seit gleicher Zeit, wie oben, drei Millionen betragen würde. Mit^sczu ^el könnten aber auch alle Güter lind Einkünfte im Umfange der Stadt und selbst die Wicdcr-^ u»g des Bischofs gefordert werden. Endlich würde dicö für alle protestantischen Stände, die sich inVerhältnissen befinden, ein gefährliches Präjudiz bilden. Nach reiflicher Erwägung des Gegenstandes