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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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April 1687,

wird in gemeinem evangelischem Namen und der mindern Kosten wegen unter dem Titel cincö Secrctari^mit einer täglichen Entschädigung von zwei Gulden für sich und eines halben Gulden für den Diener a»die deutschen Fürsten und Staaten abgeordnet, um theils die Aufnahme von Picmontescn, thcilö die Ver-anstaltung von Collccten für dieselben zu betreiben. Zu diesem Zwcke werden ihm alö HauptreiscstatioM"angewiesen: Heidelberg, Berlin, Bremen, Kassel und nach Umständen Homburg und endlich Haag. ^Weitem wird ihm noch ein offenes Empfehlungsschreiben mitgegeben, dessen er sich allenthalben jeGestalt der Dinge bedienen könne, t. Gemäß der von David Holzhalb abgelegten Rechnung hätten ^Transportkosten der picmontcstschcn Thalleutc bis nach Brugg Bern saldirt werden sollen; da abernicht vertreten ist und die Kosten der Gesandtschaft nach Turin auch in diese Rechnung gebörcn, sodie Erledigung dieser Angelegenheit auf die badischc Jahrrechuung verschoben. Den französischen Alüch'lingcn wird zu ihrem vorhabenden Kirchcnbau im Hcssen-Homburgischcn eine Beisteuer von 2W Reichsthalcrn zuerkannt. Ii. (Zürich und Bern.) An die Stadt Straßburg, welche die den beiden StädtenBündniß übcrgcbcncn Gelder zurüksordcrt, wird eine Gegenvorstellung erlassen; desgleichen wird Vcr"beauftragt, auf das dieSfällige Empfehlungsschreiben des französischen Gesandten eine Antwort zu crthcib'"'I. (Die IV Städte.) Wegen der den bctheiligtcn Städten von dem Herzog von Orleans und seinermahlin heimgcschlagencn kurpfälzischcn Kleinodien wird um mehrerer Sicherheit willen wiederum a» ^französischen Gesandten geschrieben. I«. Ein von Herrn von Croißy an den Residenten du Pro inerlassenes und von dort hichcr mitgcthciltcö Schreiben enthält die Nachricht, der König werde den B>!^und die Chorherren zu Annccy nicht hindern, den Zehnten zu Moin auf dem Wege Rechtens zu fordcr>'Diese Abänderung der königlichen Ordre befremdet allgemein und wird daher Genf in Bezug aus sehnst"Verwendung beim König und bei Herrn von Croißy, und wo cS die Umstände crfordcn, alle UnlcrstüZ'^zugesichert. I. Die katholischen Orte werden abermals angegangen, katholisch Glarus zur Bcsicgclung ^VerglcichsinstrumcntcS zu bewegen zu suchen. >». Auf geschehenen Anzug versichert Bern seine Bereit«"^kcit, mit und neben Freiburg und Solothurn die Unterhandlungen betreffend den Span mit den Vll ^Thurgau regierenden Orten fortzusczcn und denselben zu beendigen zu trachten. i>. (Zürich und Sch'"Hausen.) Die Gesandten von Schaffhausen übernehmen, mit ihren Kupferschmieden zu reden, daß sic ^Kupfcrschmid Kaspar Wcrndli zu Feucrthalcn keine Ungelcgcnheit machen. Hinwieder begehren sie rüksich^dcö Vorwurfes, alö sei das Silber ihrer Goldschmiede von schlechter Probe, Anzeige, von wem daS sch^Silber herrühre, damit sie gegen die Fchlbarcn einschreiten können.

112.

Confcrenz zwischen Lucern und ttri.

Wersau. !«»7, im April.

Staatsarchiv Lucern. Allg. Absch. Bd. r,XXlll, kol. l.

Gesandte: Lucern. Rudolph Mohr, Ritter, Statthalter und Stadtvcnncr; Landvogt HansSchwytzcr, des inncrn Raths. Uri. Johann Karl Püntincr, Landammann; Sebastian Muhkim, 'Landammann; Johann Karl Bcßlcr, Pannerherr; Franz Schmid, Landschrciber.