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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Mai l«8k.

Potentaten als mit den l. eidgenössischen Orten nicht alterirt, und gleichwohl Alles zum Besten des a 'gemeinen Wesens eingerichtet werden möchte. Jnmittelst werden Ihr kurfürstl. Durchlaucht auch dienstst»^ersucht, dero hohe Wohlgewogcnheit diesen evangelischen Ständen »och fürbas unaussezlich bcizubeha!»»-auch dero gnädigstes Aufsehen über sie walten zu lassen."

Die eingeklammerte Stelle im Punkt 3 des Memorials ist, obwohl von Bern sehr maßgebendessentiell befunden, nicht in das Memorial selbst aufgenommen worden, da es vielleicht besser sei, daßnicht einen allzu großen Concept seiner Stärke und Mannschaft von sich gebe, damit man ihnenevangelische» Orten) auch auf allen Fall nicht etwa allzuviel zuzumuthen oder aufzubürden gedenke.gegen wurde diese Stelle Herrn Bondcly absöndcrlich zugestellt, damit er sie dem Kurfürsten mündlich eriW

St. A. Zürich. <lon»pl>'

4) lti8K, 25. Mai (a. K.), Potsdam. Bondcly an Stadtschreibcr Escher. Der Kurfürst, ^Bondely gestern das Paket eingehändigt, habe seit einiger Zeit mit Ungeduld das Ergebnis) der Regotiaw"'der Gesandten in Turin erwartet; Bondcly habe ihm im Weitern über Alles umständlich Bericht ersta^'über den, sowie über die Antwort der evangelischen Orte er sehr befriedigt war. Man hoffe auf ^andere Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten, wenn die Dinge die gehoffte Wendung nehmen,vielleicht biete ein anderer Zeitpunkt weniger Schwierigkeiten zur abschlicßlichen Erledigung dessen, waSmalen auf das Tapet gebracht worden sei. s,. Zürich. Orlg. <sr>»i,»M'

«.w.

Conferenz der evangelischen Orte und Stadt St. Gallen.

Aarau. UiMi, l. u. 2. Mai. (2t. u. 22. April a. K.)

Staatsarchiv Zürich. Mg. Absch. Bd. «?>. tdl. 2SN. »

Gesandte: Zürich. Heinrich Escher, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter. Bern. Abrah^Tillicr, Sckelmcistcr; Johann Jörg Jmhof, Gclcitsherr und Salzdirector. GlaruS. Johann Ehrist^Elnier, Statthalter. Basel. Johann Christoph Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr; Niklauö Weiß, Dreicrh^Schafft) au sc». Johann Konrad Ncukomi», Bürgermeister; Johann Konrad Wäpfcr, Sckelinci^St. Gallen. Heinrich Hiller, Spcndhcrr.

». Die Confcrenz versammelt sich aus Begehre» Zürichs. Appcnzell-Außcrrhodcn und Biel entschulde"sich wegen der Nichtbcsuchung derselben. >». Es wird der Bericht der evangelischen Gesandtschaft nach T>^"'betreffend die Angelegenheit der Rcforinirtcn in den picmontcsischcn Thälcrn, vom t<). April, sowie daSEdict des Herzogs von Savoycn, vom 9. gl. M. angehört, in welch' lcztcrm den Rcformirten biö ^23. April der freie Abzug aus dem Land mit Hab und Gut zugesichert, hernach aber die völligewerfung angedroht wird. Aus dem Bericht der Gesandtschaft geht hervor, daß die Thalbcwohncr inMehrheit entschlossen sind, sich für den Glauben zu wehren. Diejenigen, welche nun ihr Land vcr>^werden, sollen, falls sie nur in geringer Anzahl sind, gleich den französischen Flüchtlingen versorgtsollte aber ihre Anzahl groß sein, so soll sie Bern nach angemessener Rast nach Zürich und diesesSchaffhauscn befördern und mit Reisegeld versehen, bis sie an fremde Stände abgegeben werden könne»! ^Alles in der Meinung, daß die evangelischen Orte, welche bei dem Durchzug nicht in Anspruch gc»^"^werde», an die Kosten beitragen. «. Bor der Session erscheint als Abgeordneter des Markgrasi"Brandenburg-Baircuth mit einem Schreiben an die IV evangelischen Städte vom 27. März Herr du ^