Februar 1W6.
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Hermann erzählt den Hergang, behauptet seine Unschuld, zu deren Beweis er aufgenommene Kundschaften""Pcbt und erklärt, dem Grafen vor seinem heimatlichen Richter zur Rede zu stehe». In allgemeinerMißbilligung dieses ungerechten Verfahrens wird, da der Gubcrnator von Mailand zur Abu ig bereit sei,^iw Markgrafen von Crivclli Beschwerde geführt und verlangt, daß der Graf RosalcS zur Entschädigung""d Genugthuung angehalten werde. I» k. (S. u. d. Vogtcicn.) I. Zürich und der Landschreibcr im
werden ersucht, über daö Gerücht, als herrsche in Constanz eine gefährliche Krankheit, an der viele
Thurgau
junge Leute sterben, Bericht zu erstatten, i». (S. n. Thurgau.) ». Da das Madcrnischc PostwcsrnGefahr Nachthcil der katholischen Orte vernichtet zu werden, so werden dienliche Mittel, solches
senden, bcrathen. Als ein solches erscheint, »venu jene Herren, von denen Meldung beschchcn, beredet^ tu könnten, ihre Pakete, die sie sonst der Zürcher Post übergeben, den Madcrni zu überlassen, womit^ Konferenz im Namen der Obrigkeiten wohl zufrieden wäre, wenn den Madcrni dadurch konnte geholfen^ k" und den katholischen Orten daraus kein Nachthcil erwächst. <». In Bcrathung dcS Glarncr-
bre' f welcher Schwyz austritt, zeigt sich, daß den Katholiken nicht nur um die Erläuterung der
^ Isimktc, sondern wesentlich auch um eine namhafte Beisteuer von wohl 12,00«) Kronen zur Bestreitung^ Ehrlichen Ausgaben zu thun sei, ohne welche sie die Annahme und Bcstcgelung des Vertrages abzu-k» erklären. Dieses Ansinnen erregt allgemeines Befremden; gleichwohl einigt man sich, es solle zurdeu^"'^ halben Ortsstimmc getrachtet werden, beim Nuntius zu Händen dcS Papstes, beim KönigFrankreich, beim Herzog von Savoycn und ebenfalls durch Vermittlung der Nuntiatur bei den reichenrinc solche Beisteuer, die aber unveräußerlich angelegt werden müßte, erhältlich zu machen,blcs^! ^t es aber die Meinung, daß sich katholisch GlaruS zur Bcstcgelung dcö Vertrages erkläre, bevorAlles iu Ausführung gebracht sein werde.
Man sehe auch ln dem Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
^wsschast Thurgau. I». Art. KS. Mitregierung der III Städte. >». Art. K4tt. Eonvertiten.i. „ KK8. LocaleS (Gachnang).sollen. <>. Art. ISN. Jndieatnr- ». Eomoetenzanst. k. Art. ZK9. Kirchliches, Glaubenssachen; Geistl.
I>. „ Ztt. Handels- u. Verkehrswesen.
W.
Gemtineidgenössische Tcigsazung.
Vaden. U»M», 17. Uebr«ar.
Ttaatsarchl» t!»ecrn. Allg. Absch. Bd. I.XXII, kol. SD.
Feh ! Zürich. Johann Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter. Bern.
Kilchbergcr, Schultheiß; Abraham Tillier, Sekclmcistcr. Lucern. Rudolph Mohr, Ritter,^»d ^ Stadtvcnner; Landvogt Hans Martin Schwyycr, des Raths. U r i. HanS Karl Püntincr,Johann Franz Schmid, Landschreibcr und dcö Raths. Schwyz. (Ausgeblieben.) Unter-lid " Johann Arnold Hcymann, Landammanil ob dem Wald; Johann Ludwig Lussi, Landammann^^^^^U'ptmaitn ob und nid dem Wald. Zug. Johann Jakob Brandenberg, des Raths; Karlalt-Ammann. GlaruS. Johann Georg Bachmann, Landammann; Johann Christoph Elmcr,
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