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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Februar 1686.

Anspruch nehmen wolle. Diese Bedenken werden behufs Jnstructionscrtheilung auf die bevorstehende badiMTagsazung in den Abschied genommen. I». (S. u. Thurgau.) < . (S. u. Baden.) «I. Der Conferc»!werden vom Nuntius folgende Punkte schriftlich zur Bcrathung empfohlen: l. Sich mit der in derschrcibung der Tagsazung nach Baden berührten Union der Unkatholischcn nicht einzulassen; 2. auf Erlcd»gung des BodcnscegcschäftcS zu dringen; 3. wegen der Angelegenheit von katholisch GlaruS; 4. die Klagc"des Bischofs von Como wider die cnnctbirgischcn Beamten; 5. daß die von Zürich und Bern herkomme»^schimpflichen Ausstreuungen gegen den römischen Hof, die katholische Religion und katholische FürstenStände geahndet werden; 6. daß der eidgenössische Resident Vassani zu Madrid angehalten werde, st»"Gläubiger zu bezahlen. Darüber wird Folgendes beschlossen: 1. Entgegen der Ansicht einiger Orteman die ausgeschriebene Tagsazung besuchen, um nicht durch Ausbleiben das Mißtrauen der Unkatholhch^zu vermehren und diese dadurch zum Anschluß an eine fremde Union zu veranlassen; 2. über das Bodensgcschäst sei bereits verhandelt; 3. das Glarncrgcschäft werde man zu gelegener Zeit bcrathcn; 4. über ^Klagen des Bischofs von Como könne man das Schreiben an den Lanvvogt von LauiS vom Jahr ib"seinem Wesen nach wohl wiederholen; übrigens habe man in Abgang des lcztjährigcn Abschieds von Lai»^noch nichts vernommen, werde aber auf nächstes Sindicat die Gesandten instruiren; 5. Zürich undwerden angegangen, ihren Zeitungsschreibern und derenInspektoren" ernstlich zu gebieten, solche Angriffedie katholische Religion und deren Angehörige ferner zu unterlassen; 6. Cassani wird ernstlich gemahnt, st»"Schulden zu bezahlen, namentlich auch 40,000 Silbcrkrvncn an zwei Kaufherren und die schon zunachten 1684 verfallene, dem wider Portugal in Spanien gestandenen Regiment abgekaufte mo/./.ualles unter Androhung der Absczung von seiner Rcsidcntenstclle. Gleichzeitig wird Oberst von BcroldUbl»schriftlich angefragt, ob er von Cassani den Reversbrief erhalten habe, den derselbe gegen das ihm st""Besten des in Spanien gestandenen Regiments von den verbündeten Orten bewilligte Instrumentabgeben sollen. Es gehe nämlich das Gerücht, Cassani habe dem Fürsten Gallicano zu Rom, um beiCredit zu erhalten, etwas Schriftliches vorgewiesen, als hätte er an den verbündeten Orten 40,000 Dubst»"zu fordern, was einen Mißbrauch gedachten Instrumentes mittelst Verheimlichung des Reverses vcr»»"^ließe. Sofern dieser Revers nicht in seinen Händen liege, solle er sich denselben zur Vermeidung chst»^Ungelegcnhcit zu verschaffen suchen. «. In Rüksicht des von Oberst von Bcroldingen von LaniS a»ö ^die Orte erstatteten Berichtes über seine Verrichtung in Mailand, betreffend Bezahlung des lczten Rcgi»»"^und wegen des Salzes und der Zölle, sowie auch in Bezug aus die Nachricht, daß der neue Gubern»^Graf von Fucnsalida, bald anlangen werde, befindet man sich allerseits ohne Instruction und ni>m»t ^Sache < roteronäum. t. Auf den eingckommcncn Bericht einiger Officicrc der schweizerischen GardcTurin, daß der schweizerische General, Graf Masin, sich eigenmächtig große Rechte über die Garde a>»»"wird dieser freundlich gemahnt, von solchen Prätcnsioncn abzustehen. Zugleich wird den Officiercndie Rechte und Privilegien der Garde und der Nation genau zu wahren und gegen Ucbcrgriffc a» ^Herzog zu rccurrircn. Auch dem Herzog und dem Markgrafen von Grcißy soll unter gleichzeitiger Anttöder zu Baden verabschiedeten BundcSgeschäftc die Beachtung der Rechte der Garde an's Herz gelegt "'0 ^»x. Angehörige von Luccrn und Schwpz beklagen sich heftig vor der Session, daß Graf von Rosalcö ^ ^Mailändischen, wohin sie Vieh zum Verkauf getrieben, in großen Schaden versczt habe, unter derLandammann Achcrmann von Nidwaldcn habe ihn seiner Zeit nicht nach Versprechen mit Pferden ^weswegen er alles, was von der schweizerischen Nation herkomme, für seinen Schaden angreife. Landau»"