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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Januar lk8k>.

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^ssösischc Gesandte in einem Privatgespräch geäußert, man deute diese Aufnahme nicht übel, wofern dabei^chcidcnheit gebraucht werde. «I. Man beschließt neuerdings, bei den wiederholt und neulich im Oktober^ Aarau gemachten SchirmSerklärungcn zu verbleiben. Bern thcilt einige bedenkliche PrivatschrcibenBerlin mit, deren Inhalt jeder Gesandte zu berichten wissen wird; worauf ein entworfenes Schreibende» Kurfürsten zu Brandenburg, nachdem eS die Genehmigung der Obrigkeiten erhallen, von Zürich^ Sterin 8. December überlassen wurde. Nebenbei sichert man einander neuerdings die vertrauliche'^Heilung wichtiger Ereignisse zu. t. (Die IV Städte.) Das Testament dcö Kurfürsten Karl zuIdelberg, sowie das Schreiben der vcrwittwcten Kurfürstin-Muttrr Charlotte an die vier evangelischen^ 'wtc werden verlesen. Da im lcztern geäußert wird, wegen der versessen Juwelen seien Unterhand-^ gG mit der verwittwctc» Sohnsfrau, der Herzogin von Orleans, angebahnt, beschließt man, sich mitfranzösischen Gesandten darüber zu besprechen, welcher auch übernimmt, bei Hofe Informationen rinzu-und nach Eingang derselben mit den intcressirten Städten über die Art der Aushändigung gemeinRath zu pflegen. Zur Betreibung dieses Geschäftes wird Zürich Vollmacht ertheilt. »x. Wie dieAnstände des Glarncrgcschäftcö, betreffend die Feirrtagbrüchc »uid die Alicnation obrigkeitlicher Rechte,") Genehmigung drS ErläuterungSprojectcS von Seite der Katholiken beseitigt und die Besiegelung des^ üchcn VcrglcichSinstrumcnteS beschlossen worden, ist aus dem allgemeinen Abschied ersichtlich. Dem Statt-^ Elmer wird daher empfohlen, dahin zu wirken, daß dieses Geschäft ohne fernere Verdrießlichkeiten zugeführt werde. I». Die zwei Anregungen Berns, sich bei einem ausländischen rcformirtcn Fürsten umerfahrenen Armccführcr umzusehen und auf gemeine evangelische Kosten einen Agenten in Paris zuBalten, werden aus erheblichen Gründen, welche jeder Gesandte zu berichten wissen wird, hochbedcnklich^»»dcnnd ^ weiterer Ucbcrlegung eingestellt. I. Alexander Mauz, evangelischer Pfarrer zu Jllzach,ankt den fünf Städten die ihm auf leztcr Jahrrechnung zuerkannte Verbesserung seiner Pfründe.

Conferenz der IV evangelischeil Städte und Genf.

Zürich. NUN», 24. bis 2». Januar. (14 bis 18 a K.)

«taai»archiv Zürich. All». Mchiedc Bd. SS, S.2S5.

tz . sandte: Zürich. Heinrich Eschcr und Johann Kaspar Hirzcl, beide Bürgermeister; Johann Kasparsilr^ ^"bmrs Meyer und Johann Konrad Heidegger, alle drei Statthalter und des Raths; Johannz . und Johann Kaspar Landolt, beide Sckclmcistcr und des RathS; Johann Heinrich Waser,

^ ^^"t>vogt im Thurgau; Hauptmann Dicthclm Schmid; Salomon Hirzcl, erwählter Landvogt im^ Raths. Bern. Abraham Tillicr, alt-Sckelmcister; Johann Rudolph Sinnrr,beide des Raths. Basel. Johann Christoph Bnrkhardt, Oberstzunftmcistrr; Johann BalthasarDrcierhrrr. Schaffhausen. Johann Konrad Ncukomm, Bürgermeister; Tobias Holländer,"kgermcistcr. Genf. Jakob Pictct, Sindic; Johann Jakob de la Rive, alt-Sindic.q?' ^>>rich, Bern und Genf.) In Folge eingegangener beunruhigender Berichte ist diese Conferenz auf»nsch Berns zusammenbcrufcn worden. Vorerst besprechen sich Zürich und Bern über die Erhaltung