— 212gen Töchter entwiſchen und glauben dem Tode entronnenzu seyn. Aber ach! der Sohn wird schon am andern Mor-gen, und zwar in den Armen eines Freundes niedergestoßen.Und dieser Freund selbst, wiewohl er ein Katholik ist, wirdnicht geschont. Es kostet ihn sein Leben, daß er einenProtestanten den Händen seiner Henker zu entreißen ge-sucht hat.Diese scheußlichen, unter wilden Menschenfressern un-erhörten Auftritte sind das Werk der katholischen Priester.Einer von ihnen, ein Mitglied eines monarchischen Klubbszu Nimes, entblödete sich nicht, laut zu sagen: „Ichkann nicht ruhig sterben, wofern ich nicht einGlas mit warmem Protestanten= und Patrio-tenblut ausgeleert habe.“Ein anderer Diener der Religion des Friedens und derLiebe äußerte, indem er vom Altare weggieng, den empö-renden Wunsch: „Wann werd' ich endlich die Hirn-schale eines patriotischen Protestanten beidem Abendmale anstatt des Kelches brauchenkönnen!Ermordung einer katholiſchen Familie durchProtestanten, zu Nimes am 15. Juni1790.Priester mit dem Säbel in der Hand zu verfolgen;Geistliche auf den Stufen der Altäre zu erwürgen; großeHausen von Katholiken zu ermorden; ihre letzten Augen-
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